Performance Kunst von Alexa Maede – Körperkunst

Alexa Meade ist eine Künstlerin, die einen genialen Stil verfolgt
Einzigartiges Kunstwerk?!

Ich muss schon zugeben: Manche Kunstwerke sehen sehr realistisch aus, fast so, als wären es reine Fotografien und keine Ölgemälde. Aber wie würde es aussehen, wenn man den Spieß umdrehen würde und aus »echten« Menschen, reine Ölbilder malen würde? Ihr müsst euch das so vorstellen: Etwas Dreidimensionales wird Zweidimensional. Die Künstlerin Alexa Meade beweist es!

Es ist eine ganz besondere Kunstform, die ich in diesem Rahmen jetzt zum ersten mal gesehen habe. Alexa Meade beschäftigt sich sehr stark mit dem Körper des Menschen und zaubert aus ihnen richtige Gemälde. Sicherlich kennen alle von euch »Body Painting«, das Bemalen eines menschlichen Körpers mittels Farbe und Pinsel (teilweise auch mit Airbrush). Dabei wird der Körper in ein menschliches Kunstwerk verwandelt und so verziert, dass es eine ganz neue Bedeutung hat. Body Painting ist für Alexa Meade etwas sehr Ausschlaggebendes und Wichtiges für ihre Kunst. Im Gegensatz zum, ich sag mal, »normalen« Body Painting, mit Verzierungen und teilweise auch sehr realistischen Mustern, wendet sich sie explizit der Ölmalerei. Das bedeutet, dass sie ihr Kunstobjekt, in dem Fall den Menschen, so malt, als würde er gar nicht existieren und nur ein gemaltes Bild sein. Aus der Ölmalerei kennen wir die groben Striche, die breite Pinselführung und das grobe Auftragen von Farbe – genau das setzt sie auch in ihrer Kunst um.

Aber was passiert mit den grob bemalten Menschen? Sie werden auf Fotos so in Szene gesetzt, als wären sie niemals auf dem Bild gewesen und stattdessen nur drauf gemalt. Das klingt zwar sehr banal wenn nicht sogar kompliziert, aber wenn ihr euch einige Arbeiten von Alexa Meade anschaut, werdet ihr die Intention, Leidenschaft und ihre Arbeitsweise, besser verstehen.
Wenn man das Prinzip ihrer Arbeiten erstmal verstanden hat, kommt einem das zwar sehr »cool« vor, aber irgendwie auch sehr einfach. Diesen Gedanken zu setzen ist aber nicht einfach, vor allem wenn ihr versucht, in die Praxis einzugehen. Bei einem Foto werden auch die Schatten einer Person mit aufgenommen. Oder wie wäre es mit einem Mantel – auch hier sind Schatten und Falten zu sehen. Das Problem ist, dass genau diese Aspekte so behandelt werden müssen, sodass es bei einem Foto nach wie vor zweidimensional aussieht, zumindest so, dass diese Person nicht auf dem Bild gewesen sein kann. Hier muss daher entweder das Licht richtig gesetzt werden oder in den bestimmten Bereichen mit helleren Farbtönen gearbeitet werden.

Aber wie gesagt: Um es besser erklären zu können, solltet ihr euch ihr Portfolio anschauen, in dem sie wirklich schöne Bilder aufgenommen hat. Lasst euch von Alexa Meade inspirieren, eventuell fallen euch neue Projekte oder ähnliches ein!?

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

Hallo, ich bin Thomas – Blogger, Grafik- und Interface Designer. Ich skate gerne, trinke Tee, reise oft und sehe das Internet als große Spielwiese an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann besuche mich auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube

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