29 März, 2012 von Thomas Noschka · 0 Kommentare

Mach was du willst, denn Piraten sind frei!

Dürfen wir uns wirklich als Piraten bezeichnen?

DU bist ein Pirat!

»Do what you want cause a pirate is free – you are a pirate« Streng genommen, wenn wir nach diesem Satz gehen würden, könnten wir uns alles herunterladen, ganz egal ob es auch illegal ist. Es wird zwar als Piraterie bezeichnet, aber immerhin sind wir auch Piraten und haben deswegen das gute Recht darauf, kostenpflichtige Daten herunterzuladen.

Was wäre denn, wenn ich mich persönlich jetzt als Pirat bezeichne – darf ich dann problemlos an illegale Daten ran und kann mir jede Datei aus dem Internet bedenkenlos herunterladen? Das ist natürlich totaler Schwachsinn und muss gar nicht erst ausdiskutiert werden. Es existieren zwar sehr viele Wege, um nach illegalen Sachen zu suchen, beispielsweise Raubkopien durch YouTube finden und herunterladen. Aber wie schon gesagt: Illegal ist illegal und es ist eben nicht alles frei im Netz verfügbar.
Aber wenn du trotzdem ein waschechter Pirat sein möchtest, solltest du dir einfach folgende Flash-Animation ansehen, damit du auf den Geschmack kommst: You are a Pirate!

Das man als freier Pirat keine illegalen Dateien herunterladen darf, müsste jedem bewusst sein. Aber warum gibt es denn überhaupt illegales im Internet? Tja, findige Internet-Nutzer stellen gerne beispielsweise teure Software ins Internet, für die man eigentlich bezahlen müsste. Da ist eine Raubkopie ein prima Umweg, um an die gewünschte Software zu kommen, ohne auch nur einen einzigen Cent bezahlen zu müssen. Die Intention solcher Nutzer würde ich folgendermaßen beschreiben: Sie möchten etwas »Gutes« tun und anderen Menschen die Möglichkeit bieten, die jeweilige Software auch selbst benutzen zu können. Humbug wenn ihr mich fragt…!

Aber ist das nicht gut für die Entwickler? Immerhin nutzen wie IHRE Software für unsere Zwecke und werben unter Umständen auch damit. Ja, die Nutzer werben mit der Software, damit sich weitere Internet-Nutzer zum illegalen aber kostenfreien Download entscheiden. Die Mentalität geht hierbei leider in die falsche Richtung. Die Entwickler, die vielleicht mehrere Jahre in ein Produkt investieren, möchten eine Gegenleistung dafür bekommen, sie erwarten ein gewisses Entgelt. Da ist das wohl mehr als logisch, dass eine Software auch etwas kostet, eventuell sogar einen stolzen Preis hat.

Zum Schluss bleibt mir nur noch eines zu sagen: Do what you want cause a pirate is free – you are a pirate!

Autor Thomas Noschka
Wer schreibt hier?
Hallo, ich bin Thomas – Blogger, Grafik- und Interface Designer. Ich skate gerne, trinke Tee, reise oft und sehe das Internet als große Spielwiese an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann besuche mich auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube

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