Leben ohne Internet, Offline und ohne Strom!

Was passiert, wenn wir plötzlich offline wären? Das Leben wäre vorbei und nicht mehr möglich! Ein Hackerangriff, Stromausfall oder doch sogar ein defektes Seekabel? Eine Kleinigkeit und das Internet existiert nicht mehr. Einen Ausweg gibt es auch nicht. Wie würde das Leben ohne Internet heute aussehen und würden wir überhaupt noch leben können?

Sicherlich denken sich die Meisten an dieser Stelle, dass das Leben ohne Internet möglich wäre. Wenn wir vor dem Internet leben konnten, warum dann auch nicht jetzt? Im Grunde genommen stimmt diese These auch, was früher schon funktionierte, gilt auch heute noch. Fakt ist aber, dass viele Unternehmen auf das Internet stark aufbauen, sodass fatale Folgen entstehen könnten, wenn wir für eine längere Zeit offline bleiben würden.

Meist fängt das im privaten Haushalt noch harmlos an: Das Internet ist gerade nicht erreichbar, Kommunikation per Mail oder Skype ist nicht mehr möglich. Handys, die das Internet stark nutzen, sind womöglich auch erst einmal wertlos. Besteht die Pause des Internets länger, werden schon die ersten Nutzer nervös. Die Nervosität kann bis zur Panik ausarten, da heutzutage große Teile des Militärs und der Regierung auf Webstandards vertrauen und per Internet kommunizieren. Finanzmärkte gehen den Bach runter – vom Internet-Handel, sei es beispielsweise Amazon, bekommen wir gar nichts mehr mit. Wird das Problem nicht schnell behoben, sind die Folgen in wenigen Stunden spürbar, was wortwörtlich genommen werden kann. Denn: Es würde vermehrt zu einem Stromausfall kommen, weil Kraftwerke heute ebenso über Verbindungen durch das Internet von einer zentralen Leitwarte gesteuert werden. Hat Angela Merkel Recht und das Internet ist doch »Neuland« für uns? Mitnichten! Es geht viel mehr um fehlende Sicherheit, um ein robusteres Internet als fehlendes Wissen über die Kommunikation im Internet.

Mehr Sicherheit für das globale Netzwerk

Damit es nicht zu längeren Ausfällen kommt, arbeitet die European Network and Information Security Agency (ENISA) daran, das Internet und somit das globale Netzwerk unverwundbarer und sicherer zu machen. Die vier wichtigsten Punkte lauten wie folgt:

  • Unabhängige Institute werden mit Untersuchungen beauftragt, wenn Vorfälle auftreten, die das Internet beeinträchtigen.
  • Datenverkehrstechnik, Datenverkehrsweiterleitung oder selbst das Routing zwischen den Domains sind Bereiche, bei denen weitere Forschung dringend nötig ist.
  • Unabhängige Tests von Ausrüstungen und Protokollen sollen das Internet und damit die gesamte Infrastruktur stärker und konsequenter überprüfen, um ein »Leck« zu vermeiden.
  • Hier ist der Nutzer gefragt: Die Sicherheit sollte immer gewährt sein, sei es durch aktuelle Software oder wichtigen Einstellungen, um Bedrohungen jeglicher Art vorzubeugen bzw. gar nicht erst zuzulassen.

Sicherheit sollte auf allen Ebenen gewährt sein. Das betrifft nicht nur das neuste Update eines Anti-Viren-Programm, sondern auch der Schutz IM Internet. Das fängt bei der richtigen Einstellung der Privatsphäre auf Facebook an und zieht sich bis zu dem Punkt der Anonymität. Seid dementsprechend nicht leichtsinnig wenn ihr euch im Internet bewegt.
Sind also Cyber-Kriminellen die Bösen? Man kann davon ausgehen, dass sie nicht das Ziel verfolgen, das Internet weltweit lahmzulegen, nicht zuletzt da sie selbst das Internet brauchen um ihre kriminellen Machenschaften nachzueifern.

Schwere Folgen für das Leben ohne Internet

Noch einmal möchte ich euch aufzeigen, was das Leben ohne Internet heute auslöst, was in erster Linie daran liegt, dass wir uns mit der Zeit immer stärker mit dem Internet verbunden haben und unser komplettes Leben darauf aufbauen.
Knüpfen wir an den Kraftwerken an, die unseren Haushalt mit Strom versorgen: Ohne Strom gibt es kein Licht, keine Kühlung und keine Kommunikation. Die Wasserpumpen ruhen durch fehlende Elektrizität, womit auch am Wasserhahn kein frisches Wasser gezapft werden kann. Bankautomaten sind lahmgelegt und das Geld steckt in den Bänken »fest« – die Kassen streiken in den Supermärkten sowieso schon. Jede Logistikkette hat den Geist aufgegeben, da sie auch vom Internet abhängt. Keine Nahrung, kein Wasser, kein Strom… die Steinzeit ruft?!

Hand aufs Herz: Natürlich kann man die Gedanken weiterspinnen, die Lage ernst oder auch locker sehen. Aber wenn das wirklich zutreffen würde: Wie geht das Leben weiter? Geben uns Politiker per Rauchzeichen »Instruktionen«, da sie den Masterplan geschmiedet haben? Wer übernimmt die Kontrolle, wie funktioniert Demokratie…?! Und vor allem… was meint ihr dazu?

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

Hallo, ich bin Thomas – Blogger, Grafik- und Interface Designer. Ich skate gerne, trinke Tee, reise oft und sehe das Internet als große Spielwiese an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann besuche mich auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube

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