Einstellungsebenen in Photoshop richtig verwenden

Einstellungsebenen in Photoshop mit Vierfarben Bild
Schneller Einsatz, großer Nutzen!

Hey Leute,
wie geht man am geschicktesten mit Einstellungsebenen in Photoshop um? Ihr könnt euch mit solchen Ebenen Unmengen von Zeit sparen, da ihr sie für viele weitere Bilder anwenden könnt, ohne sie umständlich neu einzustellen. So könnt ihr eure Arbeitsschritte in Sekunden anstatt Stunden ausführen. Doch wie vielseitig solche Ebenen sind, zeige ich euch anhand eines Tutorials…

Dieses kurze Mini-Tutorial zeigt euch den beliebten Vier-Farben Look, den man mit nur wenigen Einstellungsebenen kreieren kann. Dabei lernen wir hierbei, wie solche Ebenen interagieren, beispielsweise mit einer Schwarzweiß- oder Tontrennung-Ebenen. Natürlich können auch noch viele andere Einstellungen vorgenommen werden, das hängt ganz von eurem Bild ab. Der wichtigste Aspekt an der Sache ist aber, dass ihr euer Ausgangsbild nicht einmal berührt und damit nicht verändert. Das heißt also, dass ihr die Einstellungen jederzeit löschen könnt, ohne dabei euer Bild zu beeinflussen. Aber schauen wir uns das Ganze doch erstmal im Detail an:

Als erstes öffnet ihr euer Bild, welches ihr bearbeiten wollt. Nun wollt ihr Änderungen vornehmen, aber das Bild selbst nicht verändern. Daher klickt ihr im Ebenen-Fenster (aufrufbar unter »Fenster«, »Ebenen«) auf das kleine schwarz-weiß Icon, das einem Kreis gleicht. Schaut euch dazu den Screenshot an.

Die Funktion der Einstellungsebene

Nun findet ihr dort eine Liste, die ihr auch bei direkten Veränderungen des Bildes anwählen könnt. Für das Tutorial verwenden wir die Schwarzweiß Funktion und verlassen und auf die Standard-Einstellungen. Bei eurer Umsetzung könnt ihr ruhig mit den Reglern spielen und die optimale Farbtiefe herausarbeiten. Solltet ihr nicht zufrieden sein, so könnt ihr das einfach abbrechen und die Einstellung wieder neu verwenden.

Die Schwarzweiß Funktion der Einstellungsebene

Machen wir nun für den Vierfarben-Effekt mit der Tontrennung weiter. Da wir vier Farben benötigen, verwenden wir auch 4 Stufen für das Bild. Wollt ihr mehr oder weniger verwenden, so zieht an dem Regler nach links bzw. rechts.

Die 4 Farben Tontrennung mittels Einstellungsebene

Nun sind wir auch schon fast fertig: Wählt das Werkzeug »Zauberstab« aus und wählt eine graue Ebene aus. Klickt oben das Häkchen bei »Benachbart« weg, damit ihr auch eine Gesamtauswahl des jeweiligen Farbtons bekommt. Die bestehende Auswahl wird nun auch direkt bearbeitet, wieder mit einer Einstellungsebene: Klickt auf »Farbton/Sättigung«, aktiviert das »Färben« Symbol durch ein Häkchen und färbt den Tonwert in eure gewünschte Farbe.

Die Farbton Sättigung Funktion in Photoshop

Das macht ihr nun auch mit den anderen drei Farbtönen und kreiert so diesen Vierfarben-Effekt. Entweder dezent in einer Tonreihe oder aber knallbunt wie Pop-Art Bilder. Eigentlich total einfach und sehr schnell zu entwerfen. Meiner Meinung nach sieht das auch echt gut aus und man erzielt einen wirklich tollen Effekt.

Das Bild von Hanna in Photoshop mit Einstellungsebenen

Letztendlich ging es aber nicht um das Tutorial selbst, sondern vielmehr darum mit den Einstellungsebenen umzugehen. Ihr habt gemerkt, dass es eigentlich wie eine normale Bearbeitung über das Menü »Bild« funktioniert – mit dem kleinen Unterschied, dass wir hierbei jederzeit eine Einstellung einfach kicken können und sie nicht umständlich mit anderen eingestellten Ebenen via Protokoll löschen zu müssen.

Wer es noch nicht ausprobiert hat und sich den Artikel erstmal durchgelesen hat, sollte das jetzt mal ausprobieren ;)

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

Hallo, ich bin Thomas – Blogger, Grafik- und Interface Designer. Ich skate gerne, trinke Tee, reise oft und sehe das Internet als große Spielwiese an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann besuche mich auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube

9 Gedanken zu „Einstellungsebenen in Photoshop richtig verwenden“

  1. Ich kann nur sagen, das du wirklich sehr genau beschrieben hast, was man machen muss! Gefällt mir sehr sehr gut :)
    Aber ich kann immer nur betonen, das bei meinem Programm alles viel viel enfacher geht ;)
    Braucht man keine ebenen und so xD einfach mit ein paar mausklicken und Fertig ist es ;) Das Original Bild wird gespeichert, man kann Fehler ganz leicht korrigieren bzw rückgängig machen… Man kann dort eben nur nicht zeichnen xD

  2. Eine gute Erklärung Ihrerseits, Herr Autor.
    Und dass das Berghüttenmädel die Ehre hatte, zur Anschauung zu dienen, finde ich auch sehr nett ;)

  3. ja Rash das bin ich, cool oder?! :D

    Leider kann ich zum Artikel nicht viel sagen, da ich PS nicht besitze. ;D

  4. So ähnlich sieht ein Poster von mir aus, nur das Poster is Blau-Rot! ^^
    Für Menschen, die kein PS haben ist es wirklich schwer irgendwas über den Artikel zu schreiben also sry :P

  5. :D ich hab kein schimmer was mit PS gemeint ist. bin ja ansich n idiot der sich mit teschnik und so nicht auskennt :D deshalb hilft mir der artikel grad :D ich mach mir vllt ein neues bild für svz. danke tex :)

  6. Das klingt ja interessant nur das doofe ist ich hab kein Photoshop :(
    Aber ich glaube Photoshop ähnelt einem Programm dass ich hab ziemlich:
    Magix Xtreme Foto Designer benutz ich.
    Und wie Chocoboysbruder könnt ich auch ein neues Profilbild vertragen ;D

  7. 4. Wiedermal ein Tutorial mit Photoshop je mehr ich davon höre umso mehr möchte ich es aber bis ich das Geld dafür habe, bis dahin muss halt GIMP ausreichen.
    Bin mir Sicher ich werde mir es Zulegen irgendwann und wenn es soweit ist kann ich dank des Tex-block´s damit umgehen wie ein Meister wiedermal tolle Arbeit.

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