Sicher im Netz surfen – Wo Gefahren lauern

Gafahren und Risiken im Netz – Mehr Sicherheit
Bild: Flickr.com – Tomizak

Terror wird auf der Welt groß geschrieben: Überall lauern »böse Buben«, die einem Schaden zufügen wollen. Selbst im Internet machen die Übeltäter nicht halt und versuchen unsere wahre Identität zu entlarven! Doch wie können wir uns schützen und worauf sollten wir als Online-Nutzer achten? Hier einige Ratschläge, die euch einen besseren Schutz bieten und das Surfen angenehmer machen…

 

Im Internet sicher surfen zu können, ist leider nicht möglich, da das weltweite Datennetz voller Gefahren besteht. Seien es geklaute Konto-Daten, geknackte Passwörter, getarnte Abo-Fallen oder spionierte Festplatten – all das sind typische Fallen, die uns gestellt werden. Extrem gefährlich wird es dann noch, wenn die Sommerferien beginnen und viele Menschen Urlaub machen. Das ist für Diebe optimal, da sie sich in Ruhe die nötigen Daten beschaffen können.
Die Frage die sich jetzt stellt lautet, wie wir uns schützen können?! Den Stecker ziehen und sich von der Online-Welt verabschieden ist nicht gerade das Gelbe vom Ei, immerhin ist es schon fast unumgänglich. Dennoch gibt es ein paar grundregelnde Tipps, die ich euch an die Hand geben möchte, damit ihr viel entspannter durch das weltweite Netz surfen könnt.

Tipps und Tricks – Mehr Sicherheit im Internet

1. Persönliche Daten
Wer hätte es gedacht: Der Nutzer selbst ist die größte Gefahr im Netz. Leider gehen sehr viele User sehr sorglos mit ihren persönlichen Daten um und geben ihr ganzes Leben preis. Einfach schnell die Daten löschen? Schön wär’s: Das World Wide Web vergisst nichts! Sind private Daten oder Fotos (gefährlich bei Party-Fotos) einmal online, lassen sich diese nur schwer wieder aus dem Datenstrom nehmen. Peinlich wird es vor allem, wenn der Chef »nette Bilder« entdeckt. Aus diesem Grund solltet ihr vorher überlegen, was ihr von euch geben wollt und welche Konsequenzen das mit sich ziehen kann.

2. Öffentliche Hotspots
Viele von euch sind mit Sicherheit oft mit ihrem Laptop unterwegs. Wer hier mal schnell ins Netz gehen möchte, um etwaige Aktivitäten nachzugehen, sucht sich erstmal einen Hotspot. Diese »heißen Orte« sind dazu da, kostenlos ins Internet zu kommen. Doch so einen Spot sollte bei einer Nutzung nur manuell angewählt werden, niemals automatisch. Das Problem ist nämlich, dass Kriminelle oftmals eigene Hotspots einrichten. Daten sollten nur verschlüsselt übertragen werden – das ist an er URL, die mit »https« beginnt, erkennbar. Achtet aber auch darauf, dass ihr euch vor gierigen Blicken schützt. Manch einer könnte unter Umständen hinter euch stehen und sich Notizen machen…

3. Fremde Rechner
Kurz mal im Urlaub die sozialen Kontakte pflegen: Nette Idee, könnte aber ein fataler Fehler sein. Bei Hotel-Computer und öffentlichen Internet-Cafés könnt ihr nicht wissen, welche Sicherheitsvorkehrung der Betreiber getroffen hat. Schlimm wird es vor allem dann, wenn auf Webseiten gesurft wird, auf denen private Daten hinterlegt sind. Soziale Netzwerke, E-Mail-Verkehr, Online-Shopping sowie Online-Banking sind für diese Zeit gestrichen! Müsst ihr im Notfall doch mal ran: Bitte am Ende der Sitzung Cookies und temporäre Daten löschen.

4. Smartphones und Handy’s
Mit Schadsoftware wird hier richtig gehandelt, könnte man meinen. Viele Applikationen (App’s), tragen schädliche Viren, die eure Daten aufspüren können. Leider sind auch nur selten die Firewall und der Virenscanner aktiv (ja, auch solche mobile Geräte brauchen diese Systeme). Da der Hype um Smartphones sehr groß ist, werden Gauner auch viel öfter über diese Geräte ihre illegales Geld beziehen…

5. Drahtlose Netze
Mal schnell über WLAN ganz ohne Kabel ins Internet zu gehen; das ist der reinste Luxus. Stimmt, jedoch müssen wir uns auch hier vor Gefahren schützen, da der gesamte Datenverkehr über Funk verläuft. Um solche Taten wirkungslos zu machen, sollte eine sichere Verbindung gewählt werden und da ist WPA2 mindestens Standard. Wer über WEP surft, hat heutzutage schlechte Karten, daher sofort umrüsten. Neben dieser Verschlüsselung sollten auch die Passwörter des Routers geändert und die Fernkonfiguration ausgeschaltet werden. Wer sein WLAN jetzt immer ausschaltet und es nur einschaltet, wenn es im Gebrauch ist, macht es den Kriminellen richtig schwer!

6. Starke Passwörter
… sollten gewählt werden! So ein Passwort, unabhängig von der Seite, sollte mindestens aus 10 verschiedenen Zeichen bestehen. Hier rate nicht nur ich, die Groß- und Kleinschreibung zu variieren und kräftig durchzumischen. Bei Möglichkeit sollte man auf Zahlen und Sonderzeichen wie »#« zurückgreifen, zum Beispiel: Xi81a#0VaH. So kompliziert das Passwort auch sein mag – niemals vom Computer abspeichern lassen! Wenn ein Gauner mal Zugriff haben sollte… ist es aus!

Letztendlich liegt es an euch, welche Tipps ihr in die Tat umsetzt und welche nicht. Dennoch rate ich prinzipiell vor allem auf Passwörter acht zu geben.

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

Hallo, ich bin Thomas – Blogger, Grafik- und Interface Designer. Ich skate gerne, trinke Tee, reise oft und sehe das Internet als große Spielwiese an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann besuche mich auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube

8 Gedanken zu „Sicher im Netz surfen – Wo Gefahren lauern“

  1. Hi Tex leider schaffe ich es nicht alle Artikel Nachzukommentieren ich sitze vier Stunden und Lese Kommentiere ich würde ja alle Nachkommentieren aber ich glaube mein Kopf platzt noch nach so vielen informationsaufnahmen somit werde ich heute den 35 Artikel Kommentieren die 60 die mir noch fehlen mach ich aufgeteilt in den nächsten Wochen .
    Ich bin auch selber Schuld ich hätte Ja jeden Tag kommentieren können aber naja mache ich mir eben im Nachhinein mehr Arbeit^^
    Aber kommen wir zum Artikel Die größte Gefahr die Ich sehe ist wie sorglos viele mit ihren Daten umgehen und die Konsequenzen spüren sie erst wenn ihre Daten missbraucht werden oder ein künftiger Arbeitgeber ein unvorteilhaftes Bild findet die Leute laden einfach alles viel zu leichtsinnig hoch und vergessen dabei was einmal hochgeladen wurde ist für immer im Netz da die Daten Vielleicht von irgendjemanden angesehen und von diesem Gespeichert werden und diese Weiterhin im Netz bestehen und auf so etwas achten viele nicht und das ist das Größte Problem was ich hierbei sehe und die sehe.
    Die anderen 5 Punkte sind zwar genau so schlimm kommen aber meines erachtens weniger vor Als Punkt eins.
    IUch denke es ist sehr gut das solche Themen einfach mal angesprochen werden

  2. Wieso hast du ein Verhütungsmittel als Bild/Thumbnail? Ok, der Name sagt es schon, aber es auf so ein Thema zu beziehen…
    ——
    Ich speicher die meisten Passwörter ab, ABER dann bin ich aber auch „auf meinem Arbeitsplatz“- und der ist durch ein Passwort gesichert, den NIEMAND erraten kann. Also auch der Gauner nicht.

  3. Gute Tipps Tex^^
    Und stecker ziehen und byebye Online Welt ist nun wirklich blöd. Und W-Lan ist kein Luxus so hab ich es erfahren. Weil das ne lange zeit gesponnen hat und abgekratzt ist. Ich finde W-Lan nur gut weils halt ohne kabel ist xD

  4. O.o Tex das Bild … was hast du den wieder gefrühstückt ^.^
    Also ja sicherhheit im Netz ist super wichtig … muss man heutzutage wissen!!

  5. Diesen Artikel finde ich wirklich sehr interssant, da wir in der Schule kürzlich erst genau das Selbe nur genauer durchgemacht haben, mussten sogar Refrate drüber halten! Also da könnte ich jetzt ein 10 Seiten langes Kommentar schreiben, aber das lasse ich dann doch besser :p
    Zum einem gibts zu sagen, das manche WIRKLICH sehr leichtfertig mit Daten umgehen echt erschreckend!!!
    Ich finds echt super von dir das du einen Artikel über dieses Thema geschrieben hast, so öffnest du manchen vielleicht die Augen und lässt sie ihr Onlineverhalten überdenken!
    In unserer Schule wird das mit dem Internet echt groß geschrieben, deswegen beginn ich auch langsam richtig auf die Sicherheitsvorkehrungen zu achten! Sollte jeder machen! Wie du es in dem Artikel halt gesagt hast!
    Bald ist auch ein Vortrag über das ganze! Mal gucken ich bleib dran ;D
    (Wenn du irgendwann mal NOCH genauer auf Safer-Internet eingehen willst, gib mir bescheid hab da so Handouts von unserem Lehrer bekommen ;D)
    Also danke dafür! Stay Safe od. einfach Take care ;D

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