Papst Benedikt XVI setzt mit seinem Rücktritt ein Zeichen!

Unser Papst Benedikt XVI kündigt Rücktritt an
Warum am 11. Februar angekündigt?

Wie eine große Welle macht sich die Neuigkeit breit, dass Papst Benedikt XVI zurücktritt. Ganze 8 Jahre war er Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und des Vatikans. Schade, dass er sein Amt aufgibt, was aber bei seiner aktuellen Gesundheit auch nicht falsch ist. Doch warum sucht er sich für seinen Rücktritt ausgerechnet den 11. Februar aus? Hat das eine tiefere Bedeutung, am Welttag der Kranken nicht mehr »Gott zu dienen«?

Viele werden sich erstmal fragen, was ein Artikel auf diesem Designer-Blog sucht. Berechtigte Frage, die ich nicht abstreiten und direkt beantworten möchte: Es geht um die Symbolik! Gerade in der Werbung ist das Symbol ein sehr bedeutsamer Träger, mit der auf emotionaler Ebene gearbeitet werden kann. Ein passendes Beispiel aus der Religion wäre das Rad – es symbolisiert die ewige Wiederkehr. Oder wie wäre es mit dem Kreuz, ein Symbol für das Leiden und Sterben Jesu?!
Jeder Mensch assoziiert mit einem Symbol etwas. In Verbindung mit Design bzw. Werbung, können so bestenfalls die Verkäufe angekurbelt werden. Der Konsument verbindet etwas konkretes mit einem Symbol und wird emotional angesprochen, was gerade perfekt ist, um den Kunden zum Kauf anzulocken.

Symbol: Welttag der Kranken

Das Zeichen, welches Papst Benedikt XVI setzte, war sein Rücktritt am gestrigen Tag, den 11. Februar. Dieser Tag steht für den Welttag der Kranken, der von Papst Johannes Paul II ins Leben gerufen wurde und für die von Krankheit heimgesuchten Menschen steht. Gezeichnete Menschen, die ihren persönlichen Leidensweg gehen?!
Schauen wir uns das doch etwas genauer an: Papst Benedikt XVI ist gesundheitlich angeschlagen. Würde er an einem x-beliebigen Tag zurücktreten, denken sich die meisten Menschen sicherlich so etwas wie „Schade, dass er sein Amt aufgibt. Ich wünsche ihm gute Besserung“. Der Gedanke wäre zwar aufrichtig, aber die wahre Botschaft des Leidens, gerade in der Religion, kommt nicht direkt rüber. Viel stärker wird dieses Statement erst durch den eigentlichen Tag, genauer gesagt durch den 11. Februar, der wie schon gesagt für den Welttag der Kranken steht. Vermittelt er uns nun, dass seine Gesundheit eine sehr schwere Zeit durchmacht und er beim besten Willen als Papst nicht mehr agieren kann? Oder verlässt er »sein Vatikan«, wenn es am Schönsten ist? Man mag jetzt gerne spekulieren, ich bin gespannt auf eure Meinungen und Kommentare!

Wieder einmal zeigt ein schönes Beispiel wie dieses, dass mit der Symbolik ein Statement verstärkt werden kann. In der Werbung und für das Marketing kann diese Herangehensweise sicherlich nicht schlecht sein und kann unter Umständen kleine Kampagnen in luftige Höhen katapultieren. Einzig und allein muss man nur wissen, wann und zu welchem Zeitpunkt mein Vorhaben bzw. Projekt in der Öffentlichkeit publik gemacht wird.

Zum Schluss habe ich hier noch den Teaser in Form eines Videos, für diesen Artikel.

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

Hallo, ich bin Thomas – Blogger, Grafik- und Interface Designer. Ich skate gerne, trinke Tee, reise oft und sehe das Internet als große Spielwiese an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann besuche mich auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube

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