Musik als Waffe – 12 Stunden psychische Folter

Die Musik as Waffe und Folter – Dokumentation Arte
Musik kann unberechenbar sein!

There is something in the water… schon wieder ein Ohrwurm, den ich nicht los werde. Es gibt Songs, die bleiben einfach im Kopf hängen, da wir die Melodie, den Klang einfach schön finden. Es trifft unseren Geschmack und hören Musik daher regelmäßig. Aber habt ihr schon mal daran gedacht, dass Musik auch eine Waffe sein kann – Folter?!

Die Idee zu diesem Artikel, kam mir über eine Reportage genau zu diesem Thema, auf Arte. Ich möchte es euch nicht vorenthalten und dachte mir, das als Artikel zu posten. Da sind sehr interessante Ansichtsweisen dabei…!
Kann Musik Folter sein – ja, sie wird regelrecht als Waffe benutzt, um  Menschen psychisch zu schaden. Statt physischen Schaden, um Gefangene zum Reden zu bringen, bekommen sie Kopfhörer mit aufgedrehter Musik aufgesetzt oder sitzen in Räumen, in denen es regelrecht dröhnt. Stellt euch dieses Szenario nur einmal vor, folgendes Beispiel: Ihr werdet in eine Zelle geworfen, in der viel zu laute und nervige Musik kommt, zum Beispiel Nyan Cat. Wenn ihr das, mit voller und unerträglicher Lautstärke, 12 Stunden ohne Pause hören müsst – was wäre dann? Würdet ihr aufgeben, psychisch auseinander fallen, um Gnade betteln oder einfach nur weinen?

Ich persönlich kann mir das kaum vorstellen, selbst als Gefangener so laut Musik zu hören. Es ist der absolute Wahnsinn, so etwas ertragen zu müssen… tagtäglich, bis man endlich gesteht, eine Tat begannen zu haben.
Arte hat ihre Dokumentation auf YouTube festgehalten – ich möchte euch den ersten Teil dieser Serie hier verlinken:

Unberechenbar, wie heute gefoltert wird. Kann man hier von »moderner« Folter sprechen? Im Video wird beispielsweise auch eine Person gezeigt, die zu Unrecht verurteilt wurde und diese Qualen erleiden musste. Ich bin offen und muss sagen, dass ich es nicht lange aushalten würde, was in erster Linie an der Lautstärke liegt.

Was ist mit euch? Würdet ihr eine solche Folter annehmen und würde sie euch gar nichts ausmachen? Und was seht ihr hinter diesem Prinzip – ist diese Art von Folter effektiv?

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

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6 Gedanken zu „Musik als Waffe – 12 Stunden psychische Folter“

  1. Puh… irgendwann würde einen die Musik wirklich nerven, man würde sie nicht mehr hören wollen… und man würde wohl alles versuchen, um sie zu stoppen. Es mag zwar sicherlich auf die Musik ankommen, welche man zu hören bekommt (die angesprochene Nyan Cat halte ich keine Stunde aus, selbst bei geringer Lautstärke nicht :D), aber wenn es wirklich so extrem laut sein soll, dass man es einfach nicht aushalten kann… da hörts irgendwann auch auf.
    Statt den Körper selbst greift man zum Foltern nun also die Sinne an… kein schöner Gedanke. Folter allgemein nicht.

  2. wenn sie immer die selbe spielen und dann noch laut!
    wenn man taub ist stört das dem nicht aber sonst immer das gleiche keine abwechslung das könnte schrecklich sein aber leise mit abwechslung das kann man aushalten!

  3. Also, solange die kein Hip-Hop spielen kein problem, ich hör jetzt seit einer halben stunde Nyan Cat auf voller lautstärke über kopfhörer und ich feiere immernoch! :)
    Aber Hip-Hop brauchste keine 2min zu spielen und ich nimm die zelle ausnander >.<

  4. Naja ich würde sagen, dass sie die Musik nie in voller Lautstärke spielen sonst bekommt man aus dem Gefolterten keine Infos mehr, weil er dann schnell taub ist. ;-)
    In dem Video wird ja auch gesagt welche Lautstärke für wie lange angewendet werden „darf“ und das steht dort sicher nicht umsonst.
    Ansonsten sagt ja schon der Begriff Folter, dass es nicht angenehm ist wenn man dem ausgesetzt wird.
    Dabei ist es egal ob es nun die herkömmliche Art zu Foltern ist, bei der man die Spuren am Körper sofort sieht oder halt eine Alternative wo das Opfer äußerlich keine Spuren aufweist.
    Es gibt doch genug alternative Arten Leute zu Foltern, sei es nun wie hier Musik, Schlaf entzug durch Stromschläge, unendliche Filmschleifen in denen negative persönliche Ereignisse abgespielt werden oder jemanden solange in einem Becken ohne Ausgang schwimmen zu lassen bis er auspackt oder untergeht, wobei er nach dem Untergehen natürlich gerettet werden muss und man ihn dann halt wieder ins Becken wirft wenn er halbwegs bei Kräften ist.
    An sich kann man so ziemlich alles als Foltermittel einsetzen solange man es nur genüg übertreib und alles was man sich vorstellen kann wurde auch schon irgendwann von irgendwem als Foltermittel eingesetzt.
    Von daher oft einfach auf der „richtigen“ *hust* Seite zu stehen, wenn ihr mal in so eine Situation geraten solltet. ;-P

  5. Ich lebe und arbeite in Krems (Österreich). Hier spielen meist täglich stundenlang mehrere Straßenmusiker. Heute muss ich von 07:00-17:00 Uhr arbeiten. Ich habe dabei von 09:00 Uhr früh bis jetzt die zahlreichen (je 2 oder maximal 3 verschiedene) Werke von zwei Straßenmusikern genießen müssen. Manchmal höre ich auch zwei Straßenmusiken gleichzeitig. Das ist Psychoterror der seinesgleichen sucht. Ich habe schon eine richtige Antipathie gegen jegliche Art von Straßenmusik, insbesondere Ziehharmonika und Geige entwickelt. Die Politik tut nichts dagegen. Alle sind unzuständig. Auf die Arbeitnehmer wird GESCHISSEN. Die sollen sich die Kacke den ganzen Tag anhören. Wie gesagt: heute waren es 8 Stunden Terror.

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