Makerbot – Der 3D Printer think-o-matic

Der 3D Printer Makerbot, der Virtuelles in die Realität bringt
Virtuelles in die Realität bringen

Ein Objekt in einem 3D Modelling Programm zu entwerfen und zu gestalten, ist eine feine Sache! Ein 3D-Modell, das sich von allen Seiten betrachten und jederzeit bearbeiten lässt. Doch auch wenn es dreidimensional ist – es wird nie eine reale Figur werden. Wobei… es gibt da doch einen 3D Printer, den Makerbot, der solche Objekte problemlos drucken kann!

Objekte dreidimensional drucken? Was für ein Schwachsinn, das kann doch nicht funktionieren! Und ob das funktioniert, ich habe es mir anfangs auch nicht vorstellen können! Mithilfe des so genannten Makerbots, ein 3D Drucker, könnt ihr jedes Modell ganz einfach drucken lassen, ganz egal wie skurril es aussehen mag (wobei es technische Anforderungen schon erfüllen muss).

Halt, ich verstehe nur Bahnhof! Wie genau funktioniert das denn jetzt? Der eine oder andere müsste Programme wie Rhino, Cinema 4D, Blender oder ähnliches kennen. Diese Programme sind dafür konzipiert, 3D-Modelle zu erstellen, beispielsweise Figuren für ein Videospiel. Für diese 3D-Figuren könnt ihr nun eine stl-Datei generieren, die euer Modell in viele kleine Fragmente teilt, die der Makerbot versteht. Die generierte Datei wird nun an den Makerbot gesendet, der wiederum das Ganze auf einer Platte ausdruckt. Das Material, das für das Drucken benötigt wird, ist eine Spül aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Co­polymerisat, also Plastik. Diese Art »Nylonfaden« gelangt zum Makerbot, genauer gesagt zum Spritzkopf, der das Plastik auf 180° erhitzt. Die flüssige Form wird dann Ebene für Ebene auf der Platte aufgetragen. So wird nach einer gewissen Zeit ein ganzes 3D-Modell gebaut, das zum einen sehr stabil, zum anderen aber auch total gut aussieht.
Ich selbst war zu Beginn etwas skeptisch, da ich nicht dachte, dass das so gut rauskommt! Aber es funktioniert wirklich tadellos und sieht einfach verdammt gut aus!

So ein Makerbot think-o-matic kostet übrigens rund 1000 Euro! Wer also etwas Geld übrig hat uns sich coole Modelle ausdrucken möchte, kann jederzeit zuschlagen!
Damit ihr das Ganze auch noch in Aktion seht, habe ich mit ein paar anderen Studenten ein YouTube-Video erstellt, in dem ihr den ganzen Prozess verfolgen könnt. Ich kann nur sagen, dass ich um eine schöne Erfahrung reicher geworden bin und es insgesamt ziemlich viel Spaß gemacht hat!

Was haltet ihr eigentlich davon? Wäre so ein Makerbot was für euch? Mal ganz unter uns: Mit dem Teil könntet ihr verloren gegangene Plastikteile jederzeit wieder drucken lassen – geniale Vorstellung!

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

Hallo, ich bin Thomas – Blogger, Grafik- und Interface Designer. Ich skate gerne, trinke Tee, reise oft und sehe das Internet als große Spielwiese an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann besuche mich auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube

Ein Gedanke zu „Makerbot – Der 3D Printer think-o-matic“

  1. Alter is das ne geile Sache! Die 1000 Euro sind ja nich gradn Schnäppchen aber was der dafür leistet ist echt krass! Wie kamst du denn an so ein Ding ran? habt ihr das in der Uni?

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