Ist die SMS gestorben? Besser Messenger Apps nutzen?

Was ist besser: SMS oder Messenger Applikation auf dem Smartphone?
Bild: Flickr.com – digitpedia

Brauchen wir eigentlich noch die SMS? Es gibt immer mehr Menschen, die ein Smartphone besitzen und verwenden. Gerade für solche Smartphones wird die SMS nutzlos, da es immer mehr Messenger-Apps gibt. Nicht zu vergessen: Messenger sind kostenlos – wieso also noch die SMS verwenden, wenn es auch per App geht?!

Damals wurde die SMS lediglich als kostenloses Nebenprodukt gestartet, jedoch merkte man schnell, dass aus der SMS eine geldreichende Lizenz zum Gelddrucken wurde. Durchschnittlich verschickte so jeder Deutsche im letzten Jahr um die 500 SMS. Die SMS hat sich seit vielen Jahren etabliert und lässt sich wunderbar nutzen, um schnell mal Kurznachrichten zu verwenden. Doch solche Kurznachrichten können mit höchstens 160 Zeichen nicht unbedingt viel mitteilen, zudem steigen die Kosten bei größerer Textmenge. Wieso sollte man also nicht die kostenlose und besser Alternative für Smartphones nutzen – nicht zuletzt da bald auch eine Facebook-App nach Deutschland kommt…

Mit Messenger-Apps könnt ihr Nachrichten über das Internet übertragen. Wer eine Internet-Flatrate besitzt, was so gut wie jeder Smartphone User besitzt, könnt ihr so problemlos Nachrichten versenden, ohne auch nur einen einzigen Cent zu bezahlen. Doch wie genau soll das funktionieren und welche Messenger werden einem als Smartphone Nutzer geboten?

Facebook Messenger. Ein sehr starker Konkurrent der SMS ist mit Sicherheit der Facebook Messenger. Zum jetzigen Zeitpunkt existiert diese Applikation nur in Amerika, soll aber auch bald in Deutschland verfügbar sein. Nutzer dieser App wählen einen oder mehrere Kontakte aus und schreiben ihre Nachrichten. Ist der jeweilige Kontakt auf Facebook als Freund eingetragen, bekommt die Person die Nachricht auf Facebook, auf den PC oder Handy. Ist das jedoch eine Person, die nicht auf Facebook eingetragen ist, wird die Nachricht als SMS versendet. Hierbei fallen die üblichen Gebühren an…
An sich eine sehr praktische App, vor allem da ein Großteil der Freundschaften auf Facebook zu Hause ist. Die Funktion, dass Nachrichten notfalls per SMS gesendet werden, ist auch nicht unbedingt schlecht. Tolle App, die unbegrenzte Textlänge erlaubt und außerdem auch gratis ist.

WhatsApp. Was geht ab?! Diese Applikation zeigt sofort an, welche Kontakte WhatsApp nutzen. Es lassen sich Bilder und Videos zuschicken und Nachrichten zu einzelnen Personen oder an Gruppen gesendet werden. Diese Messenger Funktion ähnelt der SMS sehr stark, da der Nutzer sich nirgendwo anmelden geschweige denn Mitglied werden muss. Jedoch funktioniert das nur mit WhatsApp Nutzern, wodurch man stark an diesen Dienst gebunden ist. iPhone Nutzer zahlen im übrigen 79 Cent für diesen Messenger.

Yahoo Messenger. Das ist die mobile Version des bekannten Computer-Programmes. Nachrichten werden am PC und Handy empfangen. Der Dienst ähnelt WhatsApp sehr: Wer die Applikation nicht besitzt, kann auch keine Nachrichten eines Benutzers empfangen. Funktioniert aber mit Kontakten aus Yahoo, Windows Live Messenger sowie Facebook, wodurch es ein Blick wert ist. Was außerdem nicht möglich ist, ist das Chatten in Gruppen.

eBuddy Messenger. Ein sehr beliebter Messenger, der auch eine mobile Varinate verpasst bekommen hat. Ähnlich wie der Yahoo-Messenger, nur mit viel mehr Kontakt zu anderen Messenger: Windows Live, Yahoo, MySpace, ICQ, AOL Messenger sowie Facebook. eBuddy lässt sich auch wunderbar auf einem Nintendo DS nutzen – schon ausprobiert?!

Coole Applikationen, doch was nehme ich jetzt? Mein Fazit lautet: Abwarten! Im Moment gibt es keinen Messenger, der die SMS mühelos ersetzen kann, nichts ist so flexibel. Es wird immer vorausgesetzt, dass man entweder einen Account besitzt oder die Applikation nutzt… aber habt ihr mal an normale Handy-Nutzer gedacht, die vielleicht keine Internet-Flatrate haben oder sogar gar keine Apps nutzen können? Wer den Preis drücken möchte, sollte sich als Vielschreiber eine SMS-Flat zulegen. Ein Hoch auf die SMS!

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

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