Heiße Partyfotos? Schutz vor sozialen Netzwerken!

Mit Google lassen sich einfach Partyfotos auf Facebook finden
Was Du NICHT tun solltest…

Geile Partyfotos, brandneue Infos über das private Leben, skurrile Gruppen und viel mehr – nicht jeder geht sorgfältig mit seinen Daten um, vor allem in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co. Manch eine Informationen kann selbst die ganze Zukunft ruinieren. Doch wie schlimm ist es wirklich und worauf sollte ich besser achten?

 

Schon vor gut einer Woche haben wir uns mit dem Thema »Sicherheit im Internet« beschäftigt, wo es um das allgemeine Surfverhalten im Netz ging. Heute konzentrieren wir uns aber auf die »social community« und blicken hinter die Kulissen: Welche preisgegebenen Daten könnten sich als gefährlich erweisen?

Zuerst einmal sollten wir einige Webseiten nennen, die tagtäglich genutzt werden. Ganz groß im Rennen ist natürlich Facebook, die mit ihrer millionenschweren Community bereits auf Platz 2. der am meist gesuchten Webseiten ist. Hier besteht aber zugleich auch das größte Problem mit der Privatsphäre, später mehr.
Twitter gehört auch zu den großen Webseiten, die jedoch weniger Spielraum für die eigene Persönlichkeit bietet. Lediglich ein kleiner Bio-Eintrag sowie ein Foto können gepostet werden. Dennoch nehmen Suchmaschinen wie Google die Beiträge (Tweets) auf und präsentieren diese auch in den Suchergebnissen. Daher sollte man hier keinen Mist verzapfen und keinen Schrott erzählen!

Myspace, schülerVZ, meinVZ, studiVZ, … – das sind alles Webseiten, die zwar noch »leben«, aber nicht wirklich groß im Rennen sind. Aber auch hier gilt: Keine unnötigen Einträge machen! Desweiteren gelten auch die nachfolgenden Regeln bzw. Tipps, um vorsichtiger zu kommunizieren…

Schlagen wir die Brücke und kommen zu Facebook zurück. Ich habe es schon in der Einführung vorgegaukelt, dennoch möchte ich es nochmals erwähnen: Das größte Problem sind Partyfotos. Früher oder später bewerbt ihr euch und wollt um jeden Preis den Job ergattern. Doch die Chefetage ist nicht blöd und sucht im Netz nach eurem Namen, um an eure Online-Aktivitäten teilhaben zu können. Was treibt ihr im Internet, auf welchen Seiten haltet ihr euch auf?! Je nach Branche kann es hier steil bergab gehen. Bewerbung bei einer Bank und dann die Fotos, auf denen man stockbesoffen ist? Schlecht! Aber es gehört nun mal zum Leben dazu, dass man Spaß haben möchte und daher feiern geht, das wissen auch Personaler oder der Chef. Daher kann es (in den seltensten Fällen) auch positiv auswirken: Ihr pflegt soziale Kontakte, geht raus und seht auch andere Seiten, außer den harten Arbeitsalltag. Seid bitte vorsichtig!

Neben den Fotos gibt es natürlich auch die Beiträge, die jeder posten kann. An sich keine große Sache, jedoch nehmen Suchmaschinen alles auf. So sieht es aber auch mit der Teilnahme an Gruppen aus. Welcher Arbeitgeber sieht es schon gern, wenn der Bewerber ein Mitglied der Gruppe »Was du heute kannst besorgen, verschiebe stets auf morgen«. Scheint eine faule Person zu sein, die sich von der Arbeit drückt…
Ähnlich sieht es mit den typischen Daten aus, die in den Profilen sichtbar sind. Verzichtet auf intime Geheimnisse, auch wenn sie vielleicht für eure Freunde »cool« wirken. Uncool wird es für euch früher oder später bei der Jobsuche.

Alles schön und gut, dann sollte ich mich vielleicht gleich einbuchten und nichts mehr schreiben. So einen Schlussstrich müsst ihr nicht ziehen. Es ist natürlich weiterhin erlaubt, fleißig Beiträge zu schreiben. Doch ihr müsst selbst entscheiden, wann es zu weit geht und was ihr letztendlich der Öffentlichkeit preisgebt. Sinnvoll lassen sich solche sozialen Netzwerke auch nutzen, zum Beispiel wenn ihr bereits wisst, was ihr später werden möchtet und darauf aufbaut. So könntet ihr Kontakte um euer Berufsfeld knüpfen oder ihr schreibt einen Blog, pflegt eine Homepage oder betreibt ein Forum. Solche Seiten werden, wie ihr alle wisst, auch von Suchmaschinen aufgenommen. Wer jetzt nach eurem Namen sucht, findet unter Umständen gleich die tollen Seiten. Außerdem verdrängt ihr so die peinlichen Seiten, auf denen ihr zu finden seid, toller Nebeneffekt!

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich regelmäßig selbst googlen. Das klingt zwar etwas banal, jedoch seid ihr dann stets informiert, was andere über euch schreiben und wo ihr zu finden seid. Dann wisst ihr auch, wie andere Menschen euch wahrnehmen, das ist absolut wichtig.

Wie geht ihr mit euren Online-Profilen um? Postet ihr was das Zeug hält, denkt ihr nach, bevor ein Beitrag geschrieben wird oder nutzt ihr diese Medien kaum?

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

Hallo, ich bin Thomas – Blogger, Grafik- und Interface Designer. Ich skate gerne, trinke Tee, reise oft und sehe das Internet als große Spielwiese an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann besuche mich auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube

5 Gedanken zu „Heiße Partyfotos? Schutz vor sozialen Netzwerken!“

  1. Ich benutz diese Netzwerk nur eigentlich zum Chatten und halt mich dort nicht besonders lange auf.
    Ausserdem hab ich nur meine Informantion nur für Freunde sichtbar gemacht und gibt auch nur das Nötigste preis.

  2. Alter letztens war ein Polizist bei uns an der schule der hat uns haatgenau das selbe erzählt , Tex hat echt Ahnung!!

  3. toller Beitrag, ich frage mich auch manchmal wieso Leute überhaupt solche Fotos hochladen, wo sie komplett besoffen sind, irgendwie will mein gesunder Menschenverstand nicht verstehen. Fotos wo man feiert sind ja OK, aber dann nicht wo man besoffen ist.

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