23 August, 2011 von Thomas Noschka · 2 Kommentare

Gamescom 2011 – Meine persönlichen Eindrücke

Gamescom 2011 am SonntagDie Gamescom begrüßt wieder tausende Spieler aller Art in Köln! Alle Jahre wieder werden neue Spiele vorgestellt, die sich noch in Entwicklung befinden oder fast vor der Fertigstellung stehen. Und dabei ist es egal, wie lang die Schlangen sind – wahre Gamer stellen sich an und testen zukünftige Games für ihre Konsolen. Auch dieses Jahr war ich wieder am Start und möchte berichten…!

Im Gegensatz zum letzten Jahr, Gamescom 2010, habe ich dieses Jahr weniger Aufnahmen machen können. Der Grund ist, dass ich mich diesmal eher gute Freunde treffen wollte, womit die Aufnahmen teilweise wegfielen. Ein paar kurze Aufnahmen dabei – reicht allerdings nicht für ein anständiges Video.
Liebe Leser, verzeiht mir, aber diesmal wollte ich wirklich Menschen wieder sehen und kennenlernen, die ich davor nur aus dem Chat kannte.

Nichtsdestotrotz möchte auch ich etwas darüber berichten, auch wenn es eher oberflächlich gehalten wird. Doch wo fange ich hierbei am Besten an? Auf der Gamescom waren natürlich wieder die wichtigsten Aussteller vertreten, von Nintendo, Sony, Microsoft bis hin zu Electronic Arts, Sega, Blizzard und viele mehr. Dabei wurde genauso wie im Vorjahr, die Gamescom auf 4 Tage ausgelegt, sodass wirklich alles angespielt werden konnte… mit viel Geduld zumindest. Wie auch im Vorjahr habe ich mich, auch aufgrund mangelnder Zeit, nur auf Nintendo fixiert und hier so gut wie alle Spiele getestet. Die Palette reicht von: Luigis Mansion 2, Super Mario Bros 3DS, Mario Kart 7, Kid Icarus, Starfox, Zelda 3DS sowie für die Wii und natürlich mein absolutes Highlight: Just Dance 3. Ein Großteil dabei sind Fortsetzungen, die stark auf ihre Vorgänger aufbauen, was ich gar nicht mal so schlecht finde.

Wenn wir schon dabei sind: Für Luigi’s Mansion habe ich mir mal die Kamera geschnappt und dabei eine Person beim spielen gefilmt. Schaut selbst:

Wer die GameCube Version des Spiels kennt, wird viele Parallelen sehen können. Die Grafik ist wirklich hervorragend und das Gameplay wie auch im Vorgänger echt voller Atmosphäre und Spielspaß. Beeindruckend fand ich vor allem diesen Detailreichtum, der auf einer Handheld Konsole wie dem 3DS gewährleistet wird.

Spiele wie Super Mario Bros oder Mario Kart 7, haben einen sehr guten Eindruck hinterlassen, wobei ich sagen muss, dass mich ersteres nicht so sehr fesseln konnte. Der Schwierigkeitsgrad sinkt in den Mario Spielen erheblich und motiviert Spieler kaum. Okay, natürlich muss ich sagen, dass es auch die ersten Level waren, um ein Gefühl für das Spiel zu entwickeln. Dennoch fehlt mir hier der gewisse Reiz, um den Spieler an die Hand zu geben, was er von diesem Game letztendlich erwarten kann.
Auch Zelda ist schwer einschätzbar: Durch die »verbesserte« Steuerung ist es erheblich schwerer geworden, Link im Spiel zu steuern. Klingt banal, aber ihr habt richtig gelesen: Die Verbesserung ist schon fast eine Verschlechterung. Aber ich möchte es nicht in der Luft zerfetzen, da in solchen Spielen sehr viel Herzblut steckt. Dennoch legen die Entwickler mehr Wert darauf, auf die Bewegung aufzubauen, wodurch der Spieler sich länger in die Steuerung einfinden muss. Ob das der richtige Schritt ist, wird sich noch zeigen.

Auch wenn ich hier jetzt schlecht über »Bewegung« gesprochen habe: Gerade solche Aktionen kommen in anderen games wirklich ansprechend rüber. Ein Beispiel wäre das auf der Gamescom vorgestellte »Just Dance 3«, wo Spieler mit vollen Körpereinsatz aktiv mittanzen. Ein einfaches, aber wirklich hervorragendes Spielprinzip, in das sich jeder einleben kann. Ich habe es sehr oft gespielt und kann es jedem, auch Tanz-Muffel, empfehlen!

Ein Video habe ich dann aber noch, nämlich von Kid Icarus, was auf dem 3DS endlich neu auflebt. Auf der Gamescom konnte man dieses Spiel sogar im Multiplayer spielen und sich gegenseitig an die Gurgel gehen. Mein Eindruck ist, dass es ein sehr hektisches Spiel ist, in dem man die ganze Zeit die Kontrolle sowie Ruhe bewahren sollte. Sehr actionreich und ein klein wenig schwammig, was die Animationen und Grafiken angeht.

Ich bin der Meinung, dass man bei Nintendo sehr viel über die Entwicklung von Spielen lernen kann. Ich habe vor einigen Monaten die Frage gestellt, ob wie zu dumm für neue Medien sind. Und wenn man sich diesen Artikel ans Herz nimmt und darüber nachdenkt, wie ein Spiel doch aufgebaut ist, kann man einiges für sich selbst herausziehen. Gerade bei relativ einfach gestalteten Spielen mit simplen Levelaufbau wie bei Super Mario, kann der Spieler viel eher hinter die Kulissen schauen und versuchen, für eigene Projekte oder für das Verständnis, etwas daraus zu ziehen.

Zum Abschluss entschuldige ich mich für fehlende Berichterstattung. Als Blogger möchte man seine Leser natürlich gerne informieren. Doch manchmal muss man »eigene« Wege gehen und die Sache auf einen zukommen lassen. Für mich war beispielsweise der Samstag ein genialer Tag, wenn nicht sogar der Schönste des Jahres, den ich nie vergessen werde!

Autor Thomas Noschka
Wer schreibt hier?
Hallo, ich bin Thomas – Blogger, Grafik- und Interface Designer. Ich skate gerne, trinke Tee, reise oft und sehe das Internet als große Spielwiese an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann besuche mich auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube
2 Comments:
  1. Ein Grammatikfehler hat sich bei dir eingeschlichen:

    2.Absatz, 2.Reihe:,, […], dass ich mich diesmal eher gute Freunde treffen wollte,[…]
    >>{…],dass ich diesmal eher gute Freunde treffen wollte,[…]


    War „dein schönster Tag des Jahres“ (Sa), wo ihr nicht in die Gamescom-Halle kommen konntet?

    303v · August 24, 2011

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