Die neuen Ultrabooks oder die (alten) Tablet PCs?

Das neue Asus Zenbook – Ultrabook
Bild: Flickr.com – IntelFreePress

Ultrabooks – eine Mischung aus elegantem Design, starker Rechenleistung und neuen technologischen Komponenten, die für einen schnellen Betrieb sowie ausdauernde Akku-Laufzeiten sorgen. Diese neue Art von Notebooks soll den Tablet-Computer Konkurrenz bieten. Doch was genau steckt dahinter und in welchem Preissegment bewegen wir uns?

Die neuen Ultrabooks werden sich höchstwahrscheinlich sehr stark im Markt etablieren können. So prognostiziert der Chiphersteller Intel, dass bis Ende des Jahres weltweit schon 40% des Laptop-Marktes erobert werden. Und dieser Gedanke ist auch gar nicht mal so abwegig: Allein die Tabletts wie beispielsweise das iPad, werden von immer mehr Menschen benutzt und gerne eingesetzt. Das liegt vor allem an der schnellen Bedienung und Handhabung, die ein normales Notebook nicht unbedingt bietet. Aber durch die Kombination der oben gebannten Faktoren, verbunden mit einem Notebook, können die Ultrabooks durchaus das Potential haben, die neuen „Tablets“ zu werden. Vielleicht lehne ich mich mit dem Gedanken viel zu weit aus dem Fenster heraus, aber wir werden sehen, was die Zukunft mit sich bringt!

Wie auch immer es mit den Ultrabooks weitergehen wird, so steht eines fest: Die Hersteller Acer, Asus, Lenovo und Toshiba haben bereits ihre ersten Geräte in die Öffentlichkeit gebracht – weitere Ultrabooks wurden auf der diesjährigen CeBIT vorgestellt.
Wenn wir uns die Ultrabooks mal rein von der Optik anschauen, fällt schnell auf, dass sie ein superschickes und auch sehr flaches Design bieten. Vergleichbar ist so ein neues Ultrabook mit dem MacBook Air. So werden auch in Ultrabooks sehr flinke Festplatten wie HHD oder sogar SSD eingebaut, wodurch ein schneller Zugriff ins Internet gewährleistet wird.

Toll, aber Tablets sind immer noch praktischer

Nun gut, wenn wir Ultrabooks mit Tablet-Computer vergleichen, so fallen die großen Vor- und Nachteile sofort auf: Ein Tablet bietet leider keine Tastatur, trotzdem aber ein Multitouch-Display mit sehr einfacher Bedienung. Ultrabooks bieten hier aber die heiß ersehnte Tastatur, die in manchen Bereichen doch stark beim Tablet fehlt. Dennoch fehlt dem Ultrabook die einfache Bedienung per Multitouch… oder doch nicht? Es wird noch besser: Ultrabooks sollen auch über Multitouch navigiert werden können – ist das nicht genial? Halten wir also fest: Ein Ultrabook ist die leistungsfähigere Variante eines Tablets… nur eben mit Tastatur in Form eines Notebooks.
Die ganze Entwicklung leider zu Gunsten von herkömmlichen Notebooks: Im letzten Jahr eroberten die Tablets einen Anteil von 16% am gesamten PC-Markt. Durch diesen starken Boom, fielen die Absätze der normalen Notebooks um 15% und somit auf 3,8 Millionen Geräte zurück.

Weitere Daten zu den Ultrabooks

Die Preisobergrenze wird sich im Bereich wohl zwischen 900 – 1000 Dollar bewegen, was für uns dann um die 700 Euro sind. Allerdings können manche Anbieter die Preisspanne nicht ganz einhalten, da die Anschaffungskosten noch stark variieren. Aus diesem Grund investiert der Chiphersteller Intel satte 300 Millionen Euro in die Entwicklung der schnellen Ultrabooks und unterstützt damit die Hersteller der Komponenten, die beispielsweise Displays, Tastaturen, Akkus und vieles mehr! Ein Fortschritt ist zum Beispiel das Shuriken-Display, das unter anderem vom LG entwickelt wurde. Shuriken sind japanische Wurfsterne – genauso dünn wie diese Wurfgeschosse, sollen auch diese Art von Displays sein, nämlich 4,5 Millimeter. Somit werden noch dünnere Displays und insgesamt auch Ultrabooks möglich sein.
Hier und da versuchen sich die Anbieter ein wenig auszustechen. So arbeitet Lenovo an der Entwicklung besserer Kühlsysteme, während Asus sich mehr um die Energieeffizienz kümmert. Und da der Begriff »Ultrabook« ein eingetragenes Warenzeichen ist, darf Intel entscheiden, welche Notebooks zu dieser Klasse gehören – das sei mal am Rande erwähnt.

Ich selbst bin total gespannt auf die Entwicklung und vor allem auf das User Interface! Mal sehen, ob Ultrabooks zu den neuen Tablets werden und boomen werden… es bleibt abzuwarten!

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

Hallo, ich bin Thomas – Blogger, Grafik- und Interface Designer. Ich skate gerne, trinke Tee, reise oft und sehe das Internet als große Spielwiese an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann besuche mich auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube

3 Gedanken zu „Die neuen Ultrabooks oder die (alten) Tablet PCs?“

  1. Ich bin deutlich für Tablets, da sie für die mobile Internet- und Mediennutzung am besten geeignet sind.

    Wenn ich arbeiten will (oder muss ;-)), dann setze ich mich an einen richtigen Desktop-PC.

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