Zukunft von Apps – zu machtlos gegen mobiles HTML5?

Apps in der Zukunft – wie wird sich der Markt verändern?
Apps auch in der Zukunft?

Die Entwicklung von Apps ist gefragt wie noch nie! Der gigantische Erfolg von Smartphones und Tabletcomputern zwingt nahezu potentielle Entwickler dazu, hierfür Applikationen zu programmieren – ein ganz neues Berufsfeld ist damit entstanden. Zurzeit sind App-Entwickler weltweit gefragt, doch die nächste technische Revolution verlangt schon nach neuen Alleskönner…!

Was heute ein Hype ist, kann morgen schon Schnee von gestern sein. Die Technik entwickelt sich äußerst rasant und Entwickler müssen sich auf jede Neuerung vorbereiten und sich damit auseinandersetzen. Denn wer gefragt und seine Brötchen verdienen möchte, muss sich mit der Materie befassen und sich auskennen.
Beinahe jedes Unternehmen möchte seit der unglaublich schnelle Entwicklung von Smartphones und Tabletcomputern, ihre eigene App in den Kampf schicken und damit punkten. Nichts ist leichter, als eine App jederzeit und überall aufzurufen, um Daten, Fakten, Neuigkeiten zu erhaschen – und das in kürzester Zeit. Nicht zuletzt ist aus diesem Grund der Bedarf an Softwareentwicklern gestiegen – egal ob Apple oder Android. Die meisten Programmierer haben das Potential aber für sich entdecken können und sind selbstständig – daher herrscht auch ein Großteil an Kleinfirmen bzw. Einzelpersonen auf den Markt, die die Apps entwickeln. Gefragt sich zunehmend Entwickler für Android-Smartphones!

Aber was sind die Anforderungen für App-Entwickler? Basiswissen in den gängigen Programmiersprachen, sowie die Eigenheiten der jeweiligen Plattform (vorzugsweise Apple oder Android), sollte der Entwickler beherrschen. Oftmals wird auch ein Hochschulabschluss verlangt, wobei diese Ansicht sehr unterschiedlich sein kann. Was zählt, ist die Kreativität und Qualität der Apps!
Doch um als App-Entwickler wirklich groß zu werden und etwas zu taugen, muss ein Gespür für zukünftige Apps entwickelt werden. Was passt zur Marke, was braucht der Markt, welche Voraussetzungen sollte eine Applikation erfüllen? Das sind nur wenige Fragen, die sich ein Entwickler stellen muss…

Natürlich muss man sich die Frage stellen, woher man das ganze Wissen bekommt, wie man es sich aneignen kann. An Universitäten kann von App-Entwicklung noch nicht wirklich die Rede sein, da man hier noch stark hinterherhinkt und kaum darauf aufbaut. Das Wissen muss man sich schlicht und ergreifend selbst aneignen. Andererseits ist ein Studium auch nicht ganz falsch, da so die Hintergründe für komplexe Aufgaben erarbeitet werden und man sich dadurch viel eher mit der Materie beschäftigt. Wo liegen die Fallstricke, worauf muss ich achten und wie plane ich für die Zukunft?

Aber die Revolution geht noch viel weiter: Applikationen sind nicht nur auf Smartphones und Tablets zu finden – bald sollen sie auch auf Fernsehgeräten nutzbar sein! Diese neue Art der App-Nutzung nennt sich »Smart TV«, das Fernsehgerät wird direkt an das Internet angeschlossen. Das kann durchaus boomen und etwas ganz Großes werden, da es kaum Haushalte gibt, in denen es kein Fernsehgerät und Interne-Anschluss gibt. Doch ein Nachteil schleicht sich da dennoch ein: Eine Applikation kann nicht für jede Plattform direkt angeboten werden: Schreibe ich beispielsweise eine iPhone-App, so kann ich diese nicht auf Android-Smartphones laufen lassen. Leider lassen sich Apps nur aufwendig ändern und das zusätzliche Schreiben für eine andere Plattform ist sehr zeitaufwendig, was für große Unternehmen ziemlich teuer werden kann.

Wie sieht es mit euren Apps aus? Nutzt ihr sie täglich… oder waren einige nur 2-3 mal in Gebrauch? Das ist leider ein schreckliches Schicksal für die meisten Applikationen im Store. Ein Großteil der Miniprogramme sind so wertlos, das sie kaum genutzt werden und keinen direkten Vorteil bringen.
Die Entwicklung von Applikationen wird nur vorübergehend funktionieren. Früher oder später werden wir mit mobilen Browsern schnell genug im Internet unterwegs sein, dass wir Informationen direkt vom Server abrufen, wodurch das Vorabherunterladen durch Apps entfällt. Die Zukunft liegt in HTML5 – wo vor allem mobile Webseiten programmiert werden und sich als neuen Standard durchsetzt.

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

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3 Gedanken zu „Zukunft von Apps – zu machtlos gegen mobiles HTML5?“

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