Google+ im realen Leben? Freunde in Kreise ziehen!

Funktioniert Google+ auch im Real Life? Kann ich auf der Straße ein soziales Netzwerk aufbauen?
Soziales Netzwerk auf der Straße

Das soziale Netzwerk Google+ macht Facebook langsam aber sicher Konkurrenz und bietet völlig neue Möglichkeiten. Eine davon: User beispielsweise zu »Freunden« zu machen, indem sie in Kreise gezogen werden. Tja, so sammelt man heutzutage Freunde… doch funktioniert das auch im realen Leben? Kann ich wildfremde Menschen einfach so in meinen »Kreis« ziehen, um mit ihnen in Kontakt zu treten? Ein kleiner Test…

Seid ihr auf Google+ angemeldet bzw. wisst, wie das aussieht? Wie eine typische »social media« Seite, ähnlich wie Facebook, nur mit kleinen Veränderungen… nennen wir es lieber andere Funktionen. Wie eingangs schon erwähnt, kann man Leute hinzufügen, indem man sich die jeweiligen Personen in so genannten »Circles« zieht. Der Clou: Genau wie bei Twitter, muss dich hinzugefügte Person die »Anfrage« nicht bestätigen. Ihr bekommt also jede Information des jeweiligen Users auf euren Stream vorgestellt.
Im übrigen könnt ihr euren Kreisen verschiedene Titel geben, standardgemäß habt ihr die Kreise »Freunde«, »Bekannte«, »Nur folgen« und viele mehr. Allein der Kreis »Freunde« ist schon etwas banal. Ich mein… ihr fügt Leute hinzu, die ihr nicht zwingend kennen müsst und seid mit ihnen dann auch noch befreundet?!
Total skurril, wenn ihr mich fragt, andererseits kein großes Ding.

Doch was passiert, wenn man die Bezeichnung »Freund« wirklich ernst meint und wirklich »Fishing for Friends« betreibt? Fremde Menschen auf der Straße anquatschen oder sogar in seinen Freundeskreis ziehen? Klingt doch mehr als verrückt, jedoch ist ein Test nicht verkehrt!
Ich habe für euch den ultimativen Test in Stuttgart auf der Königsstraße gemacht. Wie verhalten sich die Menschen? Lassen sie sich gerne in den Kreis ziehen oder fühlen sie sich bedroht?

Wisst ihr, wenn man in einem Dorf lebt, kennt man sich untereinander. Man fragt selbst den Bäcker, wie es ihm geht und was er am Wochenende so unternehmen wird. In einer Großstadt ist es jedoch sehr schwer und kaum möglich, wahre »Freunde« zu finden. Man lebt in seiner eigenen Welt, läuft nahezu verbissen durchs Leben und möchte mit niemanden etwas zu tun haben. Das ist… schade! Wäre Google+ nicht die Lösung dafür?

Doch kann sich dieses Prinzip auch in Zukunft durchsetzen? Im Internet auf den sozialen Netzwerken funktioniert das wunderbar, um neue Leute kennenzulernen. Egal ob man die Person kennt oder nicht; größtenteils werden Anfragen direkt angenommen! Wird das aber in der Zukunft genauso oder ähnlich funktionieren? Wird die virtuelle Welt und dessen Prinzipien mit der realen Welt verschmelzen? Vielleicht ist der Gedanke zu weit hergeholt… aber was ist eure Meinung zu Google+, anderen sozialen Netzwerken und zur Verschmelzung?

Veröffentlicht von

Thomas Noschka

Hallo, ich bin Thomas – Blogger, Grafik- und Interface Designer. Ich skate gerne, trinke Tee, reise oft und sehe das Internet als große Spielwiese an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, dann besuche mich auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube

6 Gedanken zu „Google+ im realen Leben? Freunde in Kreise ziehen!“

  1. Sehr kreative Idee! Den Mut muss man erst mal haben, um das im RL auszuprobieren. Aber ich denke nicht, dass das jemals so im RL sein wird.

  2. Facebook ist zwar nach wie vor mein Favorit wenn es um soziale Netzwerke geht, aber die Idee, dass man einfach wildfremde Leute „in sein Leben zieh“ finde ich echt gut. Warum kann ich denn nicht mit jedem befreundet sein? Man muss sich doch nicht schon ein Leben lang kennen um gut miteinander aus zukommen. Ich denke wir sollten alle etwas offener sein wenn wir neue Leute kennen lernen.
    Die Aktion, die Du gemacht hast ist echt genial! Super Artikel! :D

  3. An und für sich finde ich es gar keine so schlechte Idee mit den Zirkeln, gerade weil man dadurch auch neue Leute kennen lernen kann. Aber das man jeden Post einschränken kann, welcher Circles ihn sieht und das auch bei dem eigenen Profil finde ich ein wenig übertrieben.

  4. Google machts vor, privacy verständlich organisiert. Leider immernoch zuwenig Anteil unter Socialen Netzen chats usw. Facebook ist nicht unter zu kriegen

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