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	<title>Grafik, Interface und Webdesign</title>
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	<description>Entwicklung von Design &#38; Interface</description>
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		<title>Visuelles Storytelling optimal gestalten – Zeichen Tipps</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 11:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>
		<category><![CDATA[Mockup]]></category>
		<category><![CDATA[Storyboard]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>
		<category><![CDATA[Visuelles Storytelling]]></category>

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		<description><![CDATA[Fehler können beim visuellen Storytelling viel einfacher vermieden werden. Der Trick dabei ist, die einzelnen Schritte bzw. Sequenzen aufzuzeichnen und sie anschließend durchzugehen. So seht ihr anhand eures Mockups, wo die Fehler liegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4258" class="wp-caption alignleft" style="width: 231px"><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/visuelles-storytelling-richtig-anwenden.png" rel="lightbox[4257]"><img class=" wp-image-4258" title="Visuelles Storytelling richtig anwenden" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/visuelles-storytelling-richtig-anwenden.png" alt="Wie wende ich das visuelle Storytelling richtig an?" width="221" height="136" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Flickr.com – justusbluemer</p></div>
<p>Eine Geschichte lässt sich wunderbar in Stichwörtern festhalten. Doch eine visuelle Erzählung, also ein Storytelling mit Bildern, ist ein wunderbarer Weg, <strong>einzelne Schritte</strong> viel detaillierter aufzuzeigen. Ein Grund dafür wäre das Vermeiden von Denkfehlern im Prozess selbst. Die Frage ist nur, wie man visuelles Storytelling effektiv einsetzen kann…<span id="more-4257"></span></p>
<p>Vielleicht kennt ihr es ja auch von euch: Ihr habt eine verdammt coole Idee und schreibt sie euch auf. Es können unter anderem Bilder in eurem Kopf entstanden sein, die ihr aber nicht festgehalten habt. Oder aber ihr entwickelt eine Applikation und müsst jeden Schritt genauestens planen. Auf textlicher Ebene lässt sich das nicht lösen, da der visuelle Aspekt viel zu stark fehlt.<br />
Ihr seht schon anhand dieser simplen Beispiele, dass <a title="Storyboard zeichnen, kleines Tutorial" href="http://tex-block.de/zeichnen/storyboard-erstellen-kleines-tutorial/2110/">ein visuelles Storytelling</a> äußerst praktisch und viele Vorteile mit sich bringt. Ein Storytelling auf textlicher Ebene ist ein Schritt, aber anhand von Bildern eine weitere Story aufzustellen, bringt euch <em>auf neue Ideen und vermeidet unnötige Fehler.</em></p>
<p>Die Frage ist natürlich, wieso ungern Bilder gezeichnet werden, um Ideen festzuhalten. Faulheit… oder eher Peinlichkeit? Eines müsst ihr wissen: Beim visuellen Storytelling kommt es nicht drauf an, wie Pablo Picasso zu zeichnen und jede Skizze perfekt zu illustrieren. Viel mehr liegt<strong> die Basis in der Verbesserung der Idee,</strong> die durch das Zeichen gewährleistet wird. Es ist ein komplett anderer Ansatz, mit dem Geschichten erzählt werden. Solange ihr selbst bzw. euer Team, mit dem ihr arbeitet, eure <a title="Wacom Inkling liest eure Skizzen aus!" href="http://tex-block.de/zeichnen/digitales-zeichnen-auf-papier-mit-wacom-inkling/4025/">Skizzen lesen kann,</a> ist die »Schönheit« unbedeutend.<br />
Zusammengefasst nochmals: Visuelles Storytelling eignet sich für das Aufzeigen eines Weges innerhalb einer Applikation, einer Anwendung oder sonstiges, man spricht auch von einem Mockup!</p>
<h2>Visuelle Storytelling anwenden</h2>
<p>Doch wie wende ich visuelles Story-Telling richtig an? Im Grunde genommen ist es nicht anderes, als bloßes Zeichnen auf Papier, gegebenenfalls um sich selbst ein wenig einzuschränken auch auf Post-its! Aber auch Collagen auf dem verschiedensten Bildmaterial ist natürlich möglich. Scheut euch daher nicht davor, euch im Internet ein paar Bilder zu suchen und sie für euer <em>visuelles Storytelling</em> zu verwenden. Die Bilder könnt ihr problemlos mit einem <a title="Druckempfindlichkeit beim Wacom Intuos einstellen" href="http://tex-block.de/photoshop/wacom-tablett-druckempfindlichkeit-einstellen-wie/819/">Grafik Tablett abzeichnen,</a> um die überschüssigen Informationen zu entfernen. Was ich damit meine ist, dass das Hauptaugenmerk durch zu viele Details verloren gehen kann.</p>
<p><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/visuelles-storytelling-tipps-und-tricks.png" rel="lightbox[4257]"><img class="alignnone  wp-image-4261" title="Visuelles Storytelling – Tipps und Tricks" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/visuelles-storytelling-tipps-und-tricks.png" alt="Tipps und Tricks zum visuellen Storytelling" width="514" height="275" /></a></p>
<p>Hier erkennt ihr wunderbar, dass es sich um ein Handy handelt, auf dem gerade ein bestimmtes Menü aufgerufen wird. Das nächste Bild könnte so aussehen, dass eine bestimmte Taste des Handys gedrückt wird und so ein neuer Screen auf dem Bildschirm zu sehen ist. Dadurch ist es ein einfaches, visuelles Storytelling zu betreiben und<strong> Schritt für Schritt die einzelnen Funktionen aufzuzeigen.</strong><br />
Im übrigen ist es auch möglich, beim visuellen Storytelling nur die eigentliche Funktion in Skizze zu bringen, man könnte hier schon fast von einem Negativ sprechen:</p>
<p><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/visuelles-storytelling-zeichnen.png" rel="lightbox[4257]"><img class="alignnone  wp-image-4262" title="Visuelles Storytelling zeichnen" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/visuelles-storytelling-zeichnen.png" alt="Das Zeichnen eines visuellen Storytelling" width="516" height="258" /></a></p>
<p>Fällt sofort ins Auge und der Betrachter weiß, worauf er sich fokussieren soll. Wie heißt es so schön: Weniger ist mehr! Zwar habt ihr realistische Elemente in eurer Skizze, aber da der Fokus gelegt wird, kann diese Art von Storytelling auch der richtige Weg sein.</p>
<p>Die Vorteile von Storyboards im Look des visuellen Storytelling sind also klar: Man überlegt sich beim Zeichnen die Sequenzen und umgeht so einige Stolpersteine, ist ständig am <a title="Brainstorming für mehr Ideen" href="http://tex-block.de/theorie/strukturiertes-brainstorming-fuer-viel-bessere-ideen/4204/">Brainstorming</a> angelegt und kommuniziert bestenfalls seine Ideen mit anderen Mitmenschen, die einen zudem noch Ideen und Vorschläge einbringen. Das Beste ist, dass eure Mitmenschen bei Bildern mehr sagen können, ihnen fällt es leichter,<em> Bilder als Texte zu interpretieren.</em> Nutzt diesen Aspekt also aus, um eure Ideen zu erweitern!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sinnlose Veröffentlichung oder Meinungsfreiheit?</title>
		<link>http://tex-block.de/theorie/sinnlose-veroeffentlichung-oder-meinungsfreiheit/4243/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 18:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie groß ist die Grenze zwischen der kompletten Meinungsfreiheit und der sinnlosen Veröffentlichung?  Die Frage die sich jeder Nutzer stellen muss ist, was gehört ins Internet und was nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://s3.imgimg.de/uploads/meinungsfreiheitiminternetsinnlosevero776ffentlichung51b20727png.png" rel="lightbox[4243]"><img title="Meinungsfreiheit im Internet – sinnlose Veröffentlichung?" src="http://s3.imgimg.de/uploads/meinungsfreiheitiminternetsinnlosevero776ffentlichung51b20727png.png" alt="Was darf ich im Internet von mir preisgeben?" width="220" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Flickr.com – hannes.a.schwetz</p></div>
<p>Dass das Internet nichts vergisst, wissen wir bereits. Sie ist neben einer wirklich tollen Informationsquelle aber auch ein tolles Werkzeug zur Kommunikation mit vielen verschiedenen Menschen &#8211; global! Doch das Internet ist auch ein Datengrab und hortet jede noch so <strong>sinnlose Veröffentlichung</strong> einer Person. Wie viel sollte man von sich maximal preisgeben?<span id="more-4243"></span></p>
<p>Auch dieser Artikel, neben dem <a title="Mit Web 2.0 mehr Spaß im Unterricht" href="http://tex-block.de/interface-design/mit-web-2-0-mehr-spass-im-unterricht-interaktivitaet/4225/">Web 2.0 an Schulen,</a> knüpft an einen<em> Vortrag beim Media Space</em> an. Der Vortrag von <strong>Andrea Wardzichowski</strong> zeigt genau die Punkte einer sinnlosen Veröffentlichung auf: Welche Informationen geben wir preis… welche sollten wir lieber für uns behalten?!<br />
Habt ihr schon mal die Reaktionen eurer Freunde in sozialen Netzwerken wie Facebook beobachtet? So gut wie niemand, höchstens mal die beste Freundin bzw. der beste Freundin, reagiert auf sinnlose Postings wie »Gehe jetzt duschen, danach noch ein paar YouTube-Videos reinziehen«. Natürlich sind das Informationen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht wirklich ausschlaggebend für andere Benutzer sind… aber wieso ein solch sinnloser Post? Würde man eine Reihe solcher Postings analysieren, könnte man einen <strong>ganzen Tagesablauf des jeweiligen Menschen</strong> nahezu perfekt rekonstruieren – für Stalker das gefundene Fressen, wenn ihr mich fragt!</p>
<h2>Der Appell: Öffentliche Daten nutzen, Private schützen!</h2>
<p>Das Internet ist kein böses Medium, das euch die Privatsphäre wegnimmt – ihr sitzt doch am längeren Hebel und habt die volle Kontrolle darüber, was ihr in die Öffentlichkeit postet. Wie sah das Internet damals aus? Das Internet war in erster Linie unidirektional. Das bedeutet, dass es in der Kommunikation keinen direkten Empfang gab. Es gab keine Chatrooms, in denen ihr wusstet, dass euer gegenüber gleich darauf antworten wird. Stattdessen lief alles strikt nur über Mails ab. Trotzdem wird es damals wie heute als große Informationsquelle gesehen, in der ihr zu jedem Thema etwas finden könnt.<br />
Heute sieht das World Wide Web etwas anders, interaktiver aus: Es ist zum einen<strong> rückkanalfähig!</strong> Ihr könnt beispielsweise an Petitionen teilnehmen, leichter Kontakte knüpfen, zum Beispiel in der Politik und könnt auch jederzeit an Diskussionen teilnehmen – mit jeder Person, weltweit. Gerade dieses Interagieren zwischen Benutzern hat sich in den letzten Jahren stark verändert und wird immer stärker und wichtiger.</p>
<p>Ist das nicht super? Wir kommunizieren viel mehr mit den verschiedensten Menschen! Aber werden wir dadurch auch nicht irgendwo leichtsinniger und veröffentlichen sinnlose Dinge? Es gibt Daten im Netz, die wir freiwillig rausrücken. Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter</li>
<li>Communities jeglicher Art</li>
<li>Arbeit in der Selbstständigkeit</li>
<li>politische Arbeit</li>
<li>eigene Webseite oder auch Blog</li>
</ul>
<p>Natürlich gibt es in sozialen Netzwerken die Möglichkeit, <em>mit Fake-Accounts</em> unterwegs zu sein. Doch im Grunde genommen sind das wirklich sehr private Daten, die wir freigeben und von Servern speichern lassen. Wir werden dadurch total transparent.</p>
<h2>Motive und Ziele</h2>
<p>Wieso bin ich ein Mensch, der sein ganzes Leben im Internet festhält, was sind meine Beweggründe und was habe ich davon? Oder warum halte ich mich überhaupt im Internet auf? Der erste Punkt wäre natürlich, dass ihr keine Verpflichtungen zur Meinungsäußerung habt. Ihr könnt im Netz schmökern ohne dass auch jemand <a title="Suchmaschinen anonym nutzen" href="http://tex-block.de/news/duckduckgo-erstellt-keine-nutzerprofile-von-euch/4101/">über die Finger schaut</a> und mit euch ins Gespräch kommt. Andererseits habt ihr auch die volle Meinungsfreiheit und könnt ordentlich Senf geben. Gerade Menschen, die im realen Leben eher zurückhaltend sind, erkämpfen sich gerne hohe Plätze im Internet – hier kennt man sie nicht, hier weiß niemand, wie die Person hinter dem Pseudonym aussieht. Oder wie wäre es mit der Teilnahme an der Politik? Auch hier gibt es massig viele Interaktionsmöglichkeiten, die man nur im Internet findet.<br />
Natürlich wird auch im Netz gerne eingekauft. Portale bieten<strong> Käufern die Möglichkeit, Produkte zu bewerten,</strong> wodurch auch Feedback ein großes Motiv im Internet ist, weswegen sich Menschen darin aufhalten. Diskussionen über das alltägliche Leben oder spezifische Themen sind natürlich auch von Interesse, kennen sicherlich die Meisten von euch persönlich. Aber was ein sehr großer und wichtiger Punkt ist: <a title="Selbstdarstellung über YouTube Videos" href="http://www.youtube.com/user/TexBlock" target="_blank">Selbstdarstellung</a> bzw. Selbstständiger! Gerade diese zwei Gruppen haben das <em>größte Motiv im Internet,</em> warum sie sich darin aufhalten. Sie möchten ihren Fans nahe sein und veröffentlichen daher oftmals sinnlose Postings, was sie greifbarer und »menschlicher« macht. Wer selbstständig ist, kämpft im Markt um seine Position – da kann jede PR gut sein!</p>
<p>Doch ist das Internet nicht schon zu gewaltig? Überlegt doch mal, wir diskriminieren Menschen, die kein Internet bzw. Smartphone haben! Ein sehr schönes Beispiel kennt man vielleicht aus dem Sport-Verein. Wenn damals das Fußballtraining ausgefallen ist, wurde eine Telefonkette gestartet, sodass jeder Bescheid wusste. Heute läuft das ganz anders ab: Der Trainer postet auf der <a title="Facebook Gruppen führen zu Partys" href="http://tex-block.de/news/was-ist-eine-facebook-party-was-passiert-da/2533/">Facebook-Gruppe,</a> <strong>dass das Training ausfällt.</strong> Betrachtet diesen Punkt mal ganz objektiv: Ist das nicht Diskrimierung? Das bedeutet doch, dass ich ein Smartphone oder zumindest ständig Internetzugang haben und wohlmöglich jederzeit meine Mails und die sozialen Netzwerke checken muss! Geht das Internet nicht ein wenig zu weit?</p>
<h2>Tipps zum Schutz vor Sinnlosigkeit</h2>
<p>Es gibt ein paar Punkte, eine Art Checkliste, die man durchgehen kann. Dadurch könnt ihr euch versichern, ob euer Post sinnlos oder sinnvoll ist. Ihr müsst euch dazu einfach folgende Fragen stellen:</p>
<ul>
<li>Wie wichtig ist meine Äußerung überhaupt?</li>
<li>Ist mein Post aufbewahrenswert?</li>
<li>Was darf die Allgemeinheit über mich wissen?</li>
<li>Möchte ich das noch in einem Jahr von mir lesen wollen?</li>
<li>Und vor allem: Wer würde das lesen wollen?</li>
<li>Will das meine Familie von mir lesen?</li>
<li>Und mein Arbeitgeber? Will er das lesen?</li>
</ul>
<p>Auch Gedanken über private Fotos und Blogs sollte man sich machen. Welche (Party-)Bilder veröffentliche ich und worüber schreibe ich in meinem Blog, der eventuell sogar als Online Tagebuch fungiert?<br />
<strong>Nachdenken!</strong> Das Internet ist mittlerweile ein sehr mächtiges Tool und die junge Generation wächst damit auf – wie gefährlich ist es wirklich!?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Web 2.0 mehr Spaß im Unterricht – Interaktivität</title>
		<link>http://tex-block.de/interface-design/mit-web-2-0-mehr-spass-im-unterricht-interaktivitaet/4225/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interface (Design)]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktivität]]></category>
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		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Das venetzte Lernen erreicht erhöhte Interaktivität sowie kollaborativer Wissensaufbau. E-Learning sollte in der Schule daher durch das Web 2.0 stärker gefördert werden. Soziale Netzwerke wie Twitter bieten die perfekte Plattform dafür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4228" class="wp-caption alignleft" style="width: 231px"><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/web-2-0-im-unterricht-anwenden-twitter-wall.png" rel="lightbox[4225]"><img class="wp-image-4228 " title="Unterricht im zeitalter des Web 2.0" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/web-2-0-im-unterricht-anwenden-twitter-wall.png" alt="Interaktiver Unterricht dank dem Web 2.0" width="221" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Flickr.com – BFI Salzburg</p></div>
<p>Die Methoden, in der Schule effektiv zu lernen, sind mittlerweile total veraltet. In der heutigen Zeit von Web 2.0. und vielen Möglichkeiten zur Interaktion zwischen Nutzern, werden Neue Medien nur selten im Unterricht verwendet. Dabei bietet <strong>E-Learning doch extrem viele Möglichkeiten</strong> und auch viel mehr Spaß am Lernen – Steigerung der Interaktivität garantiert!<span id="more-4225"></span></p>
<p>Ich schreibe diesen Artikel im Rahmen des Media Spaces, der vergangene Woche stattgefunden hat. Der erste Vortrag, von <em>Hans-Jürgen Bucher,</em> möchte ich hier näher beleuchten und dabei einige interessante Aspekte festhalten.</p>
<p>Die Frage die man sich anfangs stellen muss ist, wie sich die Lehre durch die Digitalisierung verändert. Gehen wir einen weiten Schritt zurück und schauen uns das mal in der Vergangenheit an. Ein ganz banales Beispiel. Wollte der Lehrer seinen Schüler und Schülerinnen etwas visuell vermitteln, so saßen alle SchülerInnen nah am Lehrer, um etwas sehen zu können. Es gab keine andere Möglichkeit… so gab es beispielsweise noch keinen Tageslichtprojektor, der eine Folie visuell auf die Wand werfen konnte. Mit dem Projektor dagegen konnte jeder von seinem Platz aus das visuelle Bild wahrnehmen.<br />
Aber ich möchte auch gar nicht zu weit ausholen und mit dem Beispiel nur zeigen, dass selbst eine solch’ »kleine Entwicklung«, die Lehre erleichtertet. Was wir heute haben, zum Beispiel die ganzen <em>sozialen Netzwerke</em> wie Facebook, Twitter, <a title="Google+ im realen Leben" href="http://tex-block.de/interface-design/google-im-realen-leben-freunde-in-kreise-ziehen/3256/">Google+ und mehr,</a> bieten die beste Gelegenheit zur Interaktion zwischen den Nutzern. Wenn das schon privat in der Freizeit funktioniert – wieso soll es nicht auch im Unterricht funktionieren? Stellen wir uns doch mal ein richtiges Netzwerk vor:</p>
<ul>
<li>Vorträge werden über Videos gezeigt</li>
<li>Interaktives Online Seminar, zum Beispiel in einem <a title="Live Stream mithilfe von Streamago" href="http://tex-block.de/news/interaktives-live-broadcasting-mit-streamago/2419/">»Live Stream«</a></li>
</ul>
<p>Dieses vernetzte Lernen steigert die Interaktivität, es ist ein kollaborativer Wissensaufbau zwischen einzelnen Nutzern. Allein diese zwei Punkte zeigen schon auf, wie effizient mit Videos gearbeitet werden kann. Wenn man nur bedenkt, wie viele Kinder bereits in einem <strong>sehr jungen Alter mit dem Computer in Verbindung kommen;</strong> die Barriere ist nicht so groß, wie man vielleicht vermuten mag. Daher sollten Lehrkräfte gerade das Web 2.0 durchsetzen und in ihrem Unterricht einbinden.</p>
<h2>Twitter effektiv im Unterricht anwenden</h2>
<p>Tauchen wir ein wenig tiefer in die Materie, nämlich die Anwendungsbereiche des Web 2.0 im Unterricht, genauer gesagt soziale Medien wir Twitter. Twitter ist ein sehr starkes Tool, das in Echtzeit Interaktionen bzw. Kommunikationen zwischen Usern erlaubt. Kurze Meldungen werden schnell verfasst und bieten sich im Unterricht wunderbar an! Twitter könnte als interaktives Schulungsmodul einfach und sehr effizient verwendet werden, <em>zum Beispiel als eine Art Twitterwall.</em> Stellt euch mal vor, dass diese <a title="Der Sinn vin Twitter-Trends" href="http://tex-block.de/news/sinn-von-twitter-trends-moeglichkeiten-der-interaktion/2748/">Twitterwall während dem Unterricht</a> aktiv ist und die Schüler und Schülerinnen jederzeit etwas wittern können, was dann auf dieser Wall erscheint. Es könnten Kommunikationen zwischen Schülern auftreten, die sich gegenseitig Fragen beantworten, die im Unterricht aufgekommen sind. Auch ist dadurch ein passives Melden möglich: SchülerInnen, die sich vielleicht nicht gerne melden und trotzdem vom Unterricht etwas mitnehmen wollen, können durch diese <strong>Twitterwall viel leichter interagieren</strong> – ziemlich praktisch! Natürlich muss man das Spammen unterbinden – daran muss noch gefeilt werden bzw. müssen Lehrer hierbei Kompromisse machen, wie die Twitterwall genutzt werden soll.</p>
<p>Die Twitterwall schafft also Anlass zu Fragen und zur Diskussion – ist es nicht das, was Lehrer am meisten vermissen? Die direkte Interaktion mit anderen Schüler und Schülerinnen, die sich gegenseitig austauschen und über den Lernstoff reden. Das schafft man nicht in einem langweiligen Unterricht, in dem der Lehrer vor der Klasse steht und seinen Stoff runterleiert. Viel eher sollte das <em>Augenmerk auf Neue Medien</em> gesetzt werden, Videos sowie soziale Netzwerke sind nur ein kleiner Teil davon!</p>
<p>Sollten Lehrer diesen Artikel zufällig lesen: Versucht doch bitte, in der Schule ein solches oder ähnliches System zu etablieren! Das Potential ist wirklich sehr groß, gerade wo die Freizeit der heutigen Jugend größtenteils auf diese soziale Netzwerke draufgehen! Die Jungs und Mädels kennen sich aus und werden ihren Spaß sogar am Unterricht haben, solange das Konzept stimmt!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schlankes DVD Brenner Programm zum AmoK laufen</title>
		<link>http://tex-block.de/news/schlankes-dvd-brenner-programm-zum-amok-laufen/4213/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 17:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tex</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[AmoK]]></category>
		<category><![CDATA[Brenner]]></category>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ihr einen schnellen Brenner ohne großen Schnickschnack sucht, solltet ihr zu AmoK Burner greifen! Dieses schmucke Teil mit dem tollen Namen, brennt eure CD’s sowie DVD’s in kürzester Zeit! Nur empfehlenswert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 217px"><a href="http://s3.imgimg.de/uploads/AmoKTheArtofCodingDVDBurner687f960fjpg.jpg" rel="lightbox[4213]"><img title="AmoK – The Art of Coding" src="http://s3.imgimg.de/uploads/AmoKTheArtofCodingDVDBurner687f960fjpg.jpg" alt="Brenner Programm von AmoK – The Art of Coding" width="207" height="141" /></a><p class="wp-caption-text">Schlankes Brenn-Programm!</p></div>
<p>Was für ein Blödsinn: Ich möchte nur eine DVD brennen und bekomme von meinem<strong> Brenner-Programm</strong> noch den ganzen Schnickschnack angeboten, den ich sowieso nicht gebrauche kann.Mediencenter, Cover Designer, WV-Editor… was will ich mit dem Kram? Amok DVD Burning ist da die bessere Wahl für schlankes Brennen, funktioniert <strong>schnell und problemlos!</strong><span id="more-4213"></span></p>
<p>Das Paradebeispiel für ein typisches Brenn-Programm ist ja Nero. Ich mein, dieses Programm ist sehr gut, keine Frage – doch der Prozess des Brennens dauert ja total lange, da das Programm mit so vielen Extras aufgeblasen wurde. Wem es nur um das reine Brennen geht, beißt sich bei den klassischen Programmen die Zähne aus.<br />
Was sich hier viel besser eignet ist das Programm <a title="AmoK CD / DVD Brenner Download" href="http://amok.am/de/freeware/amok_cd-dvd_burning/" target="_blank">»AmoK CD/DVD Burning 1.10«</a> von Amok, The Art of Coding. Zur Erklärung: Amok ist eine Gruppe von Comern, die Programme in Form von Freeware kostenlos zur Verfügung stellen. Schaut euch auf der Seite unbedingt mal um, die bieten noch viel anderes Zeugs! Aber kommen wir zurück zum Brenn-Programm: Mit dem gleichnamigen Tool Amok, lassen sich <strong>»On the Fly«</strong> CDs sowie DVDs brennen; von Dateiüberprüfungen, Disc Nachhing bis hin zu <em>ISO, CUE und BIN Dateien</em> einlesen lassen. Sehr simpel gehalten und das notwenigste für diesen Prozess wurde integriert. Wer mag kann zusätzliche Anpassungen an der Software tätigen, beispielsweise Skis installieren.</p>
<h2>Erste Schritte mit AmoK</h2>
<p>Die »Installation« ist sichtlich einfach. Klickt auf den Download-Button, der sich ganz unten auf der Seite befindet, entpackt die ZIP-Datei und startet die EXE-Datei, die sich darin befindet. Schon kann es losgehen, es ist keine Installation erforderlich! Bietet sich daher auch perfekt dazu an, Amok Burning per <a title="Besser als ein USB-Stick" href="http://tex-block.de/news/cloud-computing-5-gigabyte-speicher-von-hidrive/3298/">USB-Stick</a> immer dabei zu haben, um gegebenenfalls etwas zu brennen.<br />
Die Daten, die ihr brennen möchtet, zieht ihr einfach<em> per Drag &amp; Drop</em> in das Fenster hinein und startet direkt den Prozess des Brennens. Alles ganz easy!</p>
<p>Zum Schluss möchte ich noch ein paar Features ansprechen, die sehr interessant sind (weitere lassen sich auf der Webseite lesen). Der erste Punkt, den ich ansprechen möchte ist, dass AmoK Burner auf <a title="Shortcuts vom Internet Explorer 9 – Windows’ Gral" href="http://tex-block.de/news/shortcuts-fuer-internet-explorer-9-und-andere-browser/3588/">allen Windows-Rechner</a> ab der<strong> Version Windows 95</strong> funktioniert. Somit hat noch jeder Oldie Zugriff auf dieses schnieke Programm. Es sind außerdem Multisessions möglich, habt Schutz vor einem Buffer Underrun und unterstützt unzählige Formate. Das Beste an der ganzen Sache aber: Ihr bekommt kostenlosen Support und könnt AmoK Burner <em>zu 100% kostenlos und sogar für gewerbliche Zwecke nutzen!</em></p>
<p>Also, runterlasen und brennen was das Zeug hält. Übrigens: <strong>Das Teil kann auch Blu-ray!</strong></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Ftex-block.de%2Fnews%2Fschlankes-dvd-brenner-programm-zum-amok-laufen%2F4213%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Strukturiertes Brainstorming für viel bessere Ideen</title>
		<link>http://tex-block.de/theorie/strukturiertes-brainstorming-fuer-viel-bessere-ideen/4204/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 16:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Brainstorming]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzipien]]></category>

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		<description><![CDATA[Für gute Ideen und Konzepte ist es wichtig, Brainstorming richtig anzuwenden. Man kann den Punkt des Brainstormings auch strukturieren und besser verstehen – hierzu zählen viele Faktoren dazu!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><img title="Brainstorming – Ideation and Design Principles" src="http://s3.imgimg.de/uploads/brainstormingideationdesignprinciples55e5f97epng.png" alt="Brainstorming strukturiert einsetzen" width="216" height="140" /><p class="wp-caption-text">Bild: Flickr.com – goldjiann</p></div>
<p>Das Konzept steht und du weißt was du gestalten sollst. Allerdings fehlt nun die zündende Idee. Du hast zwar Tonnen von Ideenvorschlägen, weiß aber nicht, welche es zu verfolgen gilt und welche brauchbar sind. Es gibt allerdings <strong>Design</strong> Prinzipien die dir dabei helfen werden, die beste Idee herauszupicken und sie mit den Aspekten des <strong>Prototypings</strong> zu leiten!<span id="more-4204"></span></p>
<p>Bei der Ideenfindung ist es<strong> nicht wichtig, sofort die besten Konzepte</strong> auf die Beine zu stellen. Stattdessen sollten so schnell wie möglich einige Ideen skizziert werden, die einem spontan einfallen – Brainstorming. Dieser Design Prozess ist eher quantitativ, statt qualitativ! Es sind vor allem ausgefallene und verrückte Ideen gefragt, da aus diesen meist bessere und noch nie da gewesene Konzepte entstehen können.<br />
Für ein neues Produkt wird empfohlen, sich <em>mehrere Tage mit dem Brainstorming zu beschäftigen</em> und so Hunderte von Ideen, Konzepte und Teile ganzer Designs zu erstellen. Es spielt dabei keine Rolle, ob Teile dieser Idee bereits in anderen Produkten existieren – der Grund ist einfach der, eine große Vielzahl an verschiedenen Ideen zu haben, die sich dann ganz einfach kombinieren lassen.</p>
<p>Es wird empfohlen, Ideen sofort als Bilder zu skizzieren, statt es in Worte zu fassen. Gerade in<strong> Game-Design</strong> hat man klare Vorstellungen der Szene, daher eignen sich Bilder viel eher zur Veranschaulichung. Die Qualität der Skizzen spielt dabei keine Rolle. Texte können allerdings auch eine wichtige Rolle spielen, beispielsweise wenn es um die Namensgebung geht, wodurch das Konzept klarer zu definieren ist.</p>
<h2>Utensilien für Brainstorming</h2>
<p>Brainstorming benötigt aber einige »Werkzeuge«! Darunter verstehen wir <a title="Wie funktionieren Papiere und Stifte?" href="http://tex-block.de/zeichnen/stift-und-papier-sehr-wichtige-tools-kurz-erklaert/2602/">Tools wie Papier, Stifte, Marker,</a> und mehr. Haltet euch dabei bestenfalls nicht am Computer auf, da ihr hier sehr schnell in Versuchung kommt, nach Dingen zu sehen und so eure Produktivität sinkt. Ideen können später immer noch eingescannt oder fotografiert werden.<br />
Brainstorming muss nicht alleine oder im Team passieren – <strong>teilt eure Ideen</strong> mit anderen Leuten; Verwandte oder auch Freunde können auch tolle Ideen mit einbringen, die das Projekt verbessern können.<br />
Wichtig ist nur, die Regeln des Brainstormings zu beachten:</p>
<ul>
<li>Es gibt keine schlechte Ideen – jede noch so bescheuerte Idee kann Potential haben!</li>
<li>Im Fokus bleiben. An Ideen nicht festsitzen und sie stattdessen pinnen oder beiseite legen, um nicht an einer Idee festzuharren – Denkblockade.</li>
<li>Beim Brainstorming gilt es, in kürzester Zeit viele Ideen zu generieren. Achtet daher darauf, nicht an eine Idee festzuhängen und sich darüber tiefere Gedanken zu machen.</li>
<li>Nutze den Raum! Pinne deine Ideen fest und verteile sie. So kannst du Ideen leichter verknüpfen und auf ganz neue Ideen kommen.</li>
<li>Kein Multitasking. Es ist wichtig, während dem Brainstorming nicht nebenher noch Mails zu beantworten, zu telefonieren oder an anderen Dingen zu arbeiten. Es ist eine konzentrierte Arbeit.</li>
</ul>
<p>Was macht also einen guten Designer aus? Der Glaube, dass jedes Design-Problem gelöst werden kann und dass die ersten Ideen meistens Müll sind. Stattdessen sollte <em>mehr Zeit bei der Ideenfindung investiert</em> werden – Ideen von Außenstehenden sind oftmals der Schlüssel zum Sieg.<br />
Der wichtigste Schritt ist es, nicht aus seiner Sicht zu gestalten und ein Interface zu bauen, sondern sich in den Nutzer hineinzuversetzen. So werden Prozesse klarer und besser verständlich.</p>
<h2>Aufwärm-Übungen für potentielles Brainstorming</h2>
<p>Für eine Aufwärm-Übung eignet sich eine Mind-Map sehr gut!<br />
Wie sieht Brainstorming in der Praxis aus? Nehmen wir mal an, du machst eine Installation für ein Museum. Verwende einfach mal 10 Minuten, um Assoziationen zu diesem Thema festzuhalten, was Kunst oder was auch ein Museum ist. Oder zeichne ein Museum und all seine Facetten, Bildern, Statuen. Oder frage mal die Leute, die sich gerade mit dir in einem Raum befinden, nach ihren Assoziationen und Ideen. Das ist eine kleine Aufwärm-Übung für die Hand, den Kopf und den Mund, bevor es an die richtige Ideen-Findung geht.<br />
Eine <a title="Passendes Zeichenmaterial für Brainstorming" href="http://tex-block.de/zeichnen/zeichenmaterial-und-equipment-fuer-zeichner/1153/">Periode der Ideenfindung</a> sollte <em>nicht länger als 2 Stunden</em> gehen. Verbringe stattdessen lieber mehrere Tage für Brainstorming und überlege an den verschiedensten Orten für dein Konzept, egal ob unter der Dusche, beim Spazieren oder sonst wo.</p>
<p>Beim langsamen Zusammensetzen der Idee, solltest du dir das Ganze mal mit »Magie« betrachten. Wie würde es aussehen, wenn der Nutzer nur einen einzigen Knopf zur Verfügung hat – was würde beim Draufdrücken passieren?</p>
<h2>Strukturiertes Brainstorming</h2>
<p>Der soeben besprochene Punkt der Magie, spielt in diesem Bereich eine wichtige Rolle. Allerdings gibt es noch andere Faktoren, die ein <a title="Strukturiertes Brainstorming durch Skizzen" href="http://tex-block.de/zeichnen/der-sinn-einer-skizze-fuer-fertiges-design/2471/">strukturiertes Brainstorming</a> fördern. Stell dir doch folgendes vor:</p>
<ul>
<li>Welcher Part des Prozesses, deiner Idee, kann sich als schwierig oder problematisch erweisen? Der Designer sollte Probleme beseitigen – dies kann bereits in der Idee geschehen.</li>
<li>Chancen nutzen, wenn es Orte für passende Innovationen gibt. Euer Projekt lässt sich wunderbar mit dem Eifelturm verbinden? Wunderbar, dann orientiert euch an diesem Aspekt.</li>
<li>Wenn gewisse Schritte im fertigen Produkt mit eingebunden sind, können auch diese einzelnen Schritte wunderbar mit Ideen gefüllt werden. Zum Beispiel wenn das Produkt verlangt, es mit nach draußen zu nehmen.</li>
<li>Personas können dazu dienen, sich in eine Person hineinzuversetzen und den gesamten Prozess durchzugehen. Kommt der User mit den einzelnen Schritten klar?!</li>
<li>Metaphern sind wunderbare Brücken des menschlichen Gehirnes. Wie lässt sich das Produkt beschreiben? Was ist das Produkt nicht? Ein Beispiel wäre ein Spielzeug-Handy: Ist es ein Musikinstrument oder eher ein Küchengerät?</li>
</ul>
<h2>Weitere Ideen für Brainstorming:</h2>
<ul>
<li>Jede Person schreibt ein Begriff oder skizziert etwas auf ein Blatt Papier. Diese festgehaltene Idee wird dann weitergereicht und auch weiterentwickelt, sodass immer mehr Ideen hinzukommen.</li>
<li>Breche die Regeln, die dir beim Brainstorming im Weg stehen. Vielleicht ist Multitasking und digitales Arbeiten doch besser? Wende diesen Trick aber erst im späteren Prozess an!</li>
<li>Extrahiere deine Idee in zwei Wörter und schreibe diese in ihrer Gegensätzlichkeit auf, zum Beispiel &#8220;natürlich, künstlich&#8221;. Welche Beispiele gibt es zu diesen Wörtern und wie lassen sich diese verbinden?!</li>
<li>Fasse deine Ideen in ein kurzes Gedicht oder einfach nur Text zusammen und versuche herauszufinden, worin die Probleme und die Wichtigkeit liegen.</li>
<li>Stelle dir die Fragen: &#8220;Wie und Warum&#8221;. Zum Beispiel möchtest du ein <a title="Google+ im realen Leben" href="http://tex-block.de/interface-design/google-im-realen-leben-freunde-in-kreise-ziehen/3256/">neues soziales Netzwerk</a> gestalten… aber wie und warum?</li>
<li>Probleme direkt an der Hand bearbeiten, kann zur Lösung und zu neuen Ideen führen. Stelle dir direkt die Frage, wie ein Problem in deinem Konzept gelöst wird oder werden soll.</li>
<li>Wie macht es die Konkurrenz oder ähnliche Produkte? Schau dich bei anderen um und &#8220;klaue&#8221; ihre Ideen.</li>
<li>Stell dir vor, dass du genau das Gegenteil machst: Was ist gut und was ist schlecht?!</li>
</ul>
<p>Es bietet sich an, festgehaltene Ideen nun zu zu sortieren und sie in Gruppen zu unterteilen. Das schafft nicht nur einen besseren Überblick, sondern verknüpft auch direkt Ideen miteinander. So könnt ihr das Ganze bequem in Spalten teilen oder eine <em>vergrößerte Mind Map anlegen,</em> auf der alles sauber verknüpft wird.</p>
<h2>Das Entwickeln von Design Prinzipien.</h2>
<p>Eine Idee kann nicht ihren Sinn und Zweck erfüllen, wenn sie ihre Prinzipien nicht nach geht. Ein einfaches Beispiel: Ihr möchtet ein neues Display für eine Küche entwickeln. Da der Nutzer in der Küche seine Hände ständig benötigt und diese auch nicht immer ganz sauber sind, würde ein <strong>Display mit einer Gestensteuerung</strong> oder per Stimme besser funktionieren, als ein Touch Screen. So könnt ihr schon im Vornherein ausschließen, Buttons für die Bedienung zu verwenden, wenn dieses sowieso nicht zum Einsatz kommen.<br />
Es ist wichtig, den Sinn und Zweck eines Interfaces und damit auch einer Idee zu erfüllen.</p>
<p>Prinzipien lassen sich in 3 Kategorien festhalten, aufzählen und sind Kombinationen aus folgendem:</p>
<ul>
<li>Was wissen wir über die Nutzer, die Verwendung im Kontext und Design Strategie?</li>
<li>Die besten Ideen, die beim Brainstorming Prozess aufkamen</li>
<li>Was ist für ein erfolgreiches Projekt nötig, in Bezug auf Erfahrungen.</li>
</ul>
<p>Versuche die Prinzipien stärker zusammenzufassen.</p>
<ul>
<li>Kernaussage finden – kurze Beschreibung worum es geht.</li>
<li>Unvergessliches – Die besten Prinzipien vergisst niemand; denk dir was provokantes, witziges, … aus!</li>
<li>Je mehr Features das Produkt besitzt, desto zufriedener der Endverbraucher</li>
<li>Einzigartigkeit – Natürlich sollen Produktte innovativ, einfach und leicht zu bedienen sein. Aber was macht es so einzigartig?</li>
<li>Prinzipien dürfen untereinander nicht im Konflikt stehen und sich bockigeren.</li>
</ul>
<p>Das sind die wichtigsten Punkte, die dabei beachtet werden müssen. Brainstorming besitzt zwar einige Faktoren, kann aber sehr effektiv sein und auf viele ganz verschiedene Ideen bringen.</p>
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		<title>Was wir von Kindern in der Kunst lernen können</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 16:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine unheimlich große Fantasie bringen Kinder an den Tag! Beim Zeichnen kümmern sie sich nicht um die Perfektion, sondern viel mehr um die einzigartigen Geschichten, die dabei entstehen. Hier können wir noch eine Menge lernen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/kreativität-von-kindern-lernen.png" rel="lightbox[4193]"><img class="alignleft  wp-image-4195" title="Kreativität von Kindern erlernen" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/kreativität-von-kindern-lernen.png" alt="Was wir von Kindern in der Kunst lernen können" width="226" height="141" /></a>Ist Kunst etwas, das gelernt werden muss? Ist die Fähigkeit, schön zu zeichnen, angeboren oder kann ich sie auch trainieren? Und vor allem: Wie wichtig ist es, so perfekt, so realistisch wie möglich zu zeichnen? Kinder verstehen die Kunst meist besser und <strong>verzaubern uns durch Kreativität.</strong><span id="more-4193"></span></p>
<p>Als ich dieses Bild entdeckte, war ich fassungslos, natürlich im positiven Sinne: Ein Kind aus der ersten Klasse zeichnet ein wunderbares Bild und erklärt in einem Satz, <strong>wie schön die Welt doch ist</strong> und das wir unser Leben genießen sollen. Auf diesem Bild lässt sich ein Hügel, zwei dasitzende Kinder sowie ein knallige Regenbogen erkennen. Ein Bild, kombiniert mit einem unglaublich starken und auch sehr prägnanten Satz – von einem ca. 6-7 Jahren jungen Kind? Schaut es euch selbst an:</p>
<p><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/fantasy-of-children-drawing-child.jpg" rel="lightbox[4193]"><img class="alignnone size-full wp-image-4196" title="Fantasy of Children" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/05/fantasy-of-children-drawing-child.jpg" alt="A fantastic drawing by a little girl" width="460" height="1222" /></a></p>
<p>Ist das nicht unglaublich? Sicherlich werden einige von euch meine Faszination nicht ganz teilen können und sich womöglich fragen, wieso ich hier schier ausflippe. Ich möchte es aus der Sicht der Kunst gerne mal erklären.<br />
Als Kind lebt man wirklich frei von jeglichen Problemen, genießt das tagtägliche Leben und hat Spaß an jeder Sache. Das Zeichnen kommt dabei ganz aus dem Herzen,<strong> frei aus dem Bauch heraus</strong> wird die Kreativität von Kindern auf Papier festgehalten. Natürlich sieht das jetzt nicht total realistisch und perfekt aus um sagen zu können, dass hier ein richtiger Künstler am Werk ist. Aber darum geht es ja auch gar nicht…<br />
Je älter man wird, desto mehr Probleme tauchen auf und desto ernster nimmt man sein Leben und seine Tätigkeiten. Wenn ihr heute ein Bild zeichnet – seid ihr zufrieden damit? Radiert ihr oftmals einige Striche weg, weil es<em> irgendwie unförmig und nicht perfekt</em> aussieht? Ihr denkt euch, dass das Bild weniger Beachtung bekommt, wenn die Feinheiten und Formen nicht stimmig sind. Ich glaube, dass dieser Punkt <a title="Kreativer werden?" href="http://tex-block.de/theorie/bin-ich-kreativ-kann-ich-ueberhaupt-kreativer-werden/1818/">unsere Kreativität</a> allmählich mindert, da wir diesen Komplex in uns haben, Bilder zu erschaffen, die nahezu perfekt und an Realismus grenzen.</p>
<p>Was Kinder hier aber schaffen, ist eine richtige Geschichte. Ihnen ist es egal, ob ein Bild perfekt aussieht oder nicht – sie erzählen aus ihren Herzen eine <strong>wahre Geschichte bzw. Erzählungen,</strong> mit denen sie sich beschäftigt haben. Und genau das ist das Faszinierende und auch Wichtige an der Sache, die heute nur noch Wenige beachten. Es ist nicht wichtig, wie gut ein Bild gezeichnet wurde. Was zählt ist einzig und allein die Kreativität und die Geschichte, die erzählt wird! Bevor ihr euch also zwingt, ein Bild zu zeichnen, das wohlmöglich schon in zig Variationen besteht, solltet ihr versuchen, eure Gefühle und komplette Kreativität auf ein Blatt Papier festzuhalten!</p>
<h2>Abschließende Worte…</h2>
<p>Ich möchte an dieser Stelle dazu appellieren, sich weniger Gedanken um die Perfektion, sondern vielmehr um <strong>das gewisse Etwas</strong> zu machen. Das Kind, dass dieses Bild gezeichnet hat, erzählt bereits in ihrem jungen Alter eine wahre Geschichte! Sollte uns das nicht ermutigen und zu Denken geben? Genießt das Leben in vollen Zügen, kostet es aus und entwickelt etwas ganz Besonderes! Es muss nicht perfekt sein – aber es sollte etwas Kreatives, <a title="Einzigartiges Video: Google+ Real Life!" href="http://tex-block.de/interface-design/google-im-realen-leben-freunde-in-kreise-ziehen/3256/">etwas Einzigartiges,</a> etwas noch nie Dagewesenes sein!<br />
Behaltet das im Hinterkopf und lasst eurer Kreativität freien Lauf!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Förderung durch das Absolventa Stipendium – Vote!</title>
		<link>http://tex-block.de/news/foerderung-durch-das-absolventa-stipendium-vote/4183/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 15:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tex</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Absolventa]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Studienförderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tex-block.de/?p=4183</guid>
		<description><![CDATA[Ich bitte euch allen darum, kräftig für mich beim Absolventa Stipendium so voten! Abstimmen könnt ihr ganz einfach per Facebook – ich zeige euch, was ihr dafür tun müsst, gut erklärt in einem Video.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 196px"><a href="http://s3.imgimg.de/uploads/dasabsolventastipendiumstudienfo776rderunga0f89df8png.png" rel="lightbox[4183]"><img title="Das Absolventa Stipendium" src="http://s3.imgimg.de/uploads/dasabsolventastipendiumstudienfo776rderunga0f89df8png.png" alt="Die Studienförderung mithilfe des Absolventa Stipendium" width="186" height="119" /></a><p class="wp-caption-text">Voten was das Zeug hält!</p></div>
<p>Habt ihr auch einen Traum, den ihr unbedingt verwirklichen möchtet? Vielleicht eine große Weltreise oder ein Flug bis nach Australien? Oder sind es vielleicht eher kleine Dinge, die das Leben schöner machen und euch<strong> bei der täglichen Arbeit</strong> unterstützen? Ich bitte euch allen, mich zu unterstützen und für mein Stipendium zu voten! Bitte was…?<span id="more-4183"></span></p>
<p>Okay schon gut, immer nach der Reihe nach: Das Absolventa Stipendium bietet Studenten deutsche Hochschulen und Universitäten die Möglichkeit, ihre <strong>Träume und Wünsche mithilfe eines Stipendiums</strong> zu verwirklichen. Statt einer Jury, die die eingegangenen Bewerbungen kritisch beäugelt und sie auswertet, tretet die gesamte Internet-Gemeinschaft an diese Stelle und stimmt demokratisch für ihre Favoriten.<br />
Das Besondere an dieser Sache ist, dass es viele Sponsoren sowie Aktionen gibt, die die <em>endgültige Förderungs-Summe erhöhen.</em> So gibt es beispielsweise für jeden Facebook-Like eine zusätzliche Stiftung von 1 Euro. Hier hat jeder seine Chance mitzuwirken und dabei zu sein!</p>
<p>Worum ich euch an dieser Stelle konkret bitten möchte ist, dass ihr für mich und somit für meine Bewerbung stimmt. Das Ganze funktioniert über folgenden Link: <a title="Das Absolventa Stipendium – Thomas Noschka" href="http://www.stipendium.de/bewerber-2011/3021-wenn-es-regnet-wir-verruckt?page=4&amp;s=thomas" target="_blank">Das Absolventa Stipendium, Thomas</a></p>
<p>Unter diesem Link findet ihr nochmals eine exakte Beschreibung, worum und vor allem auch warum ich mich für dieses Stipendium beworben habe. Mir ist das persönlich unheimlich wichtig!<br />
Aber das Voten ist leider nicht so einfach, wie es vielleicht aussehen mag. Voraussetzung dafür ist erstmal ein <a title="Facebook im Design der Chronik" href="http://tex-block.de/news/facebook-chronik-die-neue-timeline-im-sozialen-netz/3766/">Facebook Account,</a> den mit Sicherheit ein Großteil von euch haben wird. Sobald ihr euch auf der Seite befindet, nach unten scrollt und<strong> via Facebook</strong> abstimmt, werdet ihr zuerst auf eine andere Unterseite von Facebook geleitet. Hier müsst ihr die Anwendung zwingend akzeptieren, da das Voten ansonsten leider nicht funktioniert. Nach der Zulassung werdet ihr auf die Stipendium Webseite zurückgleitet und könnt diesmal wirklich abstimmen, nämlich über den gleichen Button!</p>
<p>Zu diesem Punkt habe ich auch noch ein Video zusammengeschnitten, in dem dieser Prozess deutlicher erklärt und auch gezeigt wird.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/OoYvzT_jSug?rel=0" frameborder="0" width="525" height="328"></iframe></p>
<p>Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich euch sehr dankbar bin! Bitte teilt das Video mit euren Freunden, sodass auch sie für mich abstimmen können und meinen großen Wunsch verwirklichen. <strong>Vielen lieben Dank!</strong></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Ftex-block.de%2Fnews%2Ffoerderung-durch-das-absolventa-stipendium-vote%2F4183%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Wiederherstellen und Retten von Daten</title>
		<link>http://tex-block.de/news/das-wiederherstellen-und-retten-von-daten/4172/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 20:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tex</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Datenrettung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenwiederherstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatte]]></category>
		<category><![CDATA[Reperatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tex-block.de/?p=4172</guid>
		<description><![CDATA[Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass alle Daten von der Festplatte gelöscht werden. Was sollte man an dieser Stelle bloß tun? Datensicherung bzw. Datenrettung kann über Backup erfolgen, aber auch Profis können helfen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://s3.imgimg.de/uploads/datensicherungdatenrettungprofessionelldatenherstellen9e824f47png.png" rel="lightbox[4172]"><img title="Datensicherung und Datenrettung" src="http://s3.imgimg.de/uploads/datensicherungdatenrettungprofessionelldatenherstellen9e824f47png.png" alt="Das Wiederherstellen von verlorenen Daten, schnell und professionell" width="240" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Flickr.com – twicepix</p></div>
<p>Blöd gelaufen! Ich wollte gerade auf mein Bilder-Archiv meiner<strong> externen Festplatte</strong> zugreifen und sehe, dass all meine Daten weg sind! Verdammt, wirklich sehr ärgerlich! Es wäre klug gewesen, eine <strong>Sicherheitskopie</strong> anzulegen… aber vielleicht kann ich die Daten trotzdem noch retten und wiederherstellen? Es gibt immer eine Lösung…<span id="more-4172"></span></p>
<p>Das Wiederherstellen von Daten ist ein essentieller Schritt, den man nicht unversucht lassen sollte! Gerade für große Unternehmen, aber auch Privatpersonen, die sehr viel mit dem Computer arbeiten und wohlmöglich eine Vielzahl an großen Daten speichern, ist <em>die Datenrettung im Extremfall der einzige Weg,</em> um an die Sicherungen zu kommen. Natürlich sollte man von wirklich wichtigen Dateien ein Backup besitzen, doch können auch Backups Fehler aufweisen und verloren gegangene Dateien nicht wiederherstellen. Mit <a title="Festplatte jederzeit überwachen" href="http://tex-block.de/news/mit-crystal-disk-zustand-der-festplatte-ueberwachen/1856/">Crystal Disk</a> könnte man zwar noch die Festplatte überwachen, kann aber unter Umständen auch nicht zu 100% garantieren, dass alles in Ordnung ist.</p>
<h2>Ursachen für Datenverluste</h2>
<p>Wie kommt es denn überhaupt dazu, dass mein Datenträger streikt und partout meine Daten nicht mehr freigibt, da sie weg sind? Eines muss zum Anfang klargestellt werden: Jeder Datenträger, besitzen je nach Medium eine<strong> relativ kurze Lebensdauer von wenigen Jahren,</strong> wenn es hoch kommt von Jahrzehnten. Billige USB-Sticks schmieren sogar nach einigen Monaten ab, daher ist darauf nur selten Verlass!<br />
Mal abgesehen davon spielen aber auch äußere Einflüsse eine Rolle, die das Verhalten des Speichermediums beeinflusst. Bei optischen Datenträger spielt uns die Sonne einen bösen Streich, ansonsten sind das Stöße oder auch <em>starke elektromagnetische Felder</em>, die aus dem Speichermedium nur noch Müll machen. Aber auch das Fehlverhalten des Nutzers, wie zum Beispiel das Überschreiben von Dateien, können zu fehlenden Dateien führen.</p>
<p>Was ist also zu tun, um dagegen anzusteuern und die Daten richtig zu sichern? Der erste und einleuchtende Schritt ist natürlich eine Sicherheitskopie. Hier kann es aber vorkommen, dass selbst hier beim Übertragen oder anderen Einführungen von Daten, diverse Datensätze verloren gehen und nicht korrekt übertragen werden. Ein sicherer Weg wäre, Festplatten-Programme zu verwenden, die die Daten ständig im Auge haben und kontrollieren, sodass nichts schief gehen kann. Die Nutzung von <strong>Antiviren-Software unterstützt die Sicherheit</strong> dabei ungemein – das ist nicht außer Acht zu lassen-</p>
<h2>Datenrettung und Datenwiederherstellung</h2>
<p>So viele Maßnahmen auch getroffen werden, kann es trotzdem vorkommen, dass ihr einen totalen Crash erleidet und Unmengen von Dateien verliert. Rein technisch gesehen werden verloren gegangen Dateien, wie zum Beispiel beim Formatieren,<em> lediglich ausgeblendet und nicht gelöscht.</em> Hier kommt die Datenrettung ins Spiel, die im besten Fall alle Daten wiederherstellen kann, gegebenenfalls die wichtigsten Datenfragmente. An dieser Stelle kann ich euch Pro-Datenrettung, die ihr unter <a title="Pro-Datenrettung Webseite" href="http://www.pro-datenrettung.net" target="_blank">www.pro-datenrettung.net</a> finden könnt, wärmstens empfehlen! Die beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema Datenrettung und Datenwiederherstellung und können selbst in kürzester Zeit eure Daten retten!</p>
<p>Nehmt dieses Thema bitte sehr ernst, aber seht es auch nicht allzu kritisch, da es immer eine Möglichkeit gibt, Daten zu retten. Profis retten eure Dateien… und damit vielleicht sogar auch eure Zukunft?!</p>
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		<title>Die technische Reproduzierbarkeit des Kunstwerkes?</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 19:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Reproduzierbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Benjamin]]></category>

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		<description><![CDATA[Walter Benjamin hat mit seinem Aufsatz »Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit« eine große Spannbreite von der heutigen zeit bis zur Antike aufgezeigt. Dabei geht es um das Reproduzieren und die Kunst, ob diese dadurch nicht verloren geht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4162" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/Das-Kunstwerk-im-Zeitalter-seiner-technischen-Reproduzierbarkeit-walter-benjamin.png" rel="lightbox[4159]"><img class=" wp-image-4162" title="Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/Das-Kunstwerk-im-Zeitalter-seiner-technischen-Reproduzierbarkeit-walter-benjamin.png" alt="Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" width="214" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Kunst ohne Aura?!</p></div>
<p>Wenn es um die schönen Künste unserer Welt und deren Reproduzierbarkeit geht, so müssen wir den Bogen von der damaligen Zeit bis heute spannen. Dabei reicht die Spannweite bis zur Antike, wo schon große Statuen gemeißelt wurden. Heute können wir<strong> jede Art von Kunst</strong> ganz einfach kopieren… aber verliert die Kunst damit nicht ihren Geist, ihre <strong>ganz persönliche Aura?</strong><span id="more-4159"></span></p>
<p>»Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit«, so lautet der Titel eines Aufsatzes von Walter Benjamin. Da ich gerade diesen Aufsatz für ein Referat an der Hochschule durchnehmen darf, möchte ich die Chance nutzen und gleich mal darüber einen Artikel verfassen. Zum einen hilft es mir persönlich dabei, intensiver zu recherchieren und zu analysieren, andererseits aber auch, euch einen Einblick in ein sehr interessantes und vielleicht schon kritisches Thema zu geben.</p>
<p>Die Kunst kann sich der heutigen Einwirkung von der modernen Wissenschaft und Technik nicht entziehen. Unser heutiges Wissen und die Medienstruktur, die wir heute nutzen können, verwirft den Begriff »Kunst« nahezu und verlangt nach einer neuen Begrifflichkeit. Wenn damals noch Malereien von großen Künstler so gut wie möglich abgezeichnet worden sind, so können wir heute Malereien fotografieren oder sogar am Computer vervielfältigen. Kunst verliert ihre Einmaligkeit, ihre gewisse Aura, da das Meiste nun virtuell und nicht mehr in der Realität passiert. Ist die Genialität, das Schöpfertum in irgendeiner Art verschwunden?<br />
Eines muss man zu Beginn festhalten: Das Kunstwerk war schon immer reproduzierbar! Wenn ein Maler ein außergewöhnliches Bild malte, konnte ein anderer das einfach nachzeichnen und somit reproduzieren – wie eingangs schon erwähnt. Dies ist vor allem in der Schule zu beobachten, wenn es vom Lehrer die Aufgabe gibt, Bilder nachzuzeichnen um das Auge zu schulen. Zwar wurde es so stets nachgezeichnet, aber man bekam nie die exakte Kopie sondern eher eine »Fälschung« hin.</p>
<p>Reisen wir zurück in die Vergangenheit und schauen mal, was die Griechen zur Reproduzierbarkeit beigetragen haben. Für sie gab es damals nur zwei verschiedene Verfahren, um Kunstwerke technisch zu reproduzieren. Das wäre der Guss sowie die Prägung. Beispiele hierfür wären Bronzen, unglasierte Keramiken, sprich Terrakotten, sowie Münzen, wurden geprägt und gegossen, wodurch eine Vervielfältigung schon sehr früh möglich war.<br />
Aber es dauerte nicht lange, bis mit dem Holzschnitt auch Grafiken technisch reproduzierbar wurden. Als dann auch noch der Druck das Licht der Welt erblickte, gab es für die Reproduzierbarkeit von Literatur keine Grenzen mehr! Die ungeheure positive Veränderung konnte Bücher vervielfältigen und es theoretisch jedem möglich machen, jedes erdenkliche Buch lesen zu können. Kupferstich, Radierung und zudem auch die Lithografie sind weitere Meilensteine der Reproduzierbarkeit gewesen. So wurden die zu druckenden Texte in der Lithografie in Steine manuell und auch seitenverkehrt angefertigt, um es auf Papier zu bringen. Erzeugnisse konnten so massenweise angefertigt werden! Im übrigen ist diese Art von Druck auch als Flachdruck bekannt.<br />
Wenige Jahrzehnte später wurde die Hand des Menschen ein wenig entlastet; viel wichtiger war nun das Auge: Die Fotografie machte sich ihren Platz in der Reproduzierbarkeit möglich.</p>
<p>Was war so toll an der Fotografie? Es war etwas Neues, etwas Frisches das die Welt noch nicht gesehen hat. Wenn jemand ein Bild reproduzieren wollte, musste er mit Handarbeit am Werk arbeiten – und das auch mehrere Stunden. Bei der Fotografie hat lediglich das Auge für die besten Augenblicke gesorgt und sie direkt festgehalten. Das Reproduzieren dieser Art funktionierte bereits in wenigen Sekunden. Der Ton wurde am Ende des Jahrhunderts vorgenommen. An dieser Stelle möchte ich Paul Valéry zitieren, der zu diesem Zeitpunkt einen sehr schlauen Satz sagte:</p>
<blockquote><p>»Wie Wasser, Gas und elektrischer Strom von weither auf einen fast unmerklichen Handgriff hin in unsere Wohnungen kommen, um uns zu bedienen, so werden wir mit Bildern oder mit Tonfolgen versehen werden, die sich, auf einen kleinen Griff fast ein Zeichen einstellen und uns ebenso wieder verlassen«</p></blockquote>
<p>Wenn ihr Wasser fürs Essen, zum Duschen oder sonst wo benötigt, so genügt ein einziger Handgriff am jeweiligen Hahn, um an die Quelle zu kommen. Ich wage einen Sprung in die heutige Zeit und stelle fest, dass es heute nicht anders ist. Wenn ich mir Kunst oder allgemein Bilder anschaue, brauche ich nur ins Internet zu gehen und in der Suchmaschine danach zu suchen. Damals wäre so was nicht möglich gewesen – ich müsste erst das Museum besuchen, das das Bild auch in ihrem Besitz hat. Die Reproduzierbarkeit erleichtert diesen Prozess ungemein und ist, wie Paul Valéry bereits sagte, so einfach und schnell zu bekommen, wie Wasser, Gas und elektrischen Strom. Um das neunzehnte Jahrhundert rum, hat sich diese Art der technischen Reproduzierbarkeit zum Standard etabliert.</p>
<h2>Kapitel 2: Die schöpferische Geschichte</h2>
<p>Jede erdenkliche Schöpfung, zum Beispiel ein Bild, trägt seine eigene Geschichte, sein einmaliges Dasein an einem ganz bestimmten Ort. Ein Bild, das von einem Maler an einem wunderschönen Sonnenuntergang zeichnete, der dabei genüsslich Wein trank, hat eine ganze andere Geschichte als für diejenige, die dieses Bild an ihrem Computer reproduzieren. Wenn ich persönlich an einem Bild mehrere Tage zeichne, erinnere ich mich an die einzelnen Etappen und Erfolge, die ich dabei machte. Kopiere ich das Bild dagegen plump aus dem Internet und reproduziere es durch das Duplizieren der Datei, so habe ich keine eigene Geschichte für das Bild, für das Kunstwerk. Es ist der Begriff der Echtheit, der das Kunstwerk mit Leben einhaucht und was keine Reproduktion jemals schaffen wird. Mit chemischen und physikalischen Mitteln kann ich herausfinden, aus was das Bild besteht, mit welchen Farben gearbeitet wurde; an der Handschrift sogar den Künstler und das Jahr festmachen. Am Computer kann ich unter »Informationen« oder »Eigenschaften« sehen, wann diese Datei (!) erstellt wurde, aber erfahre dabei nichts zum Künstler des Bildes, gar etwas zur Geschichte. Die Reproduzierbarkeit entzieht sich dem Bereich der Echtheit, da es niemals möglich sein wird, die Geschichte zu rekonstruieren, die ein Bild in sich trägt.<br />
Doch Vorsicht: Wir unterschieden hierbei von manueller und technischer Reproduzierbarkeit. Die Autorität eines Bildes geht nicht verloren, wenn ich es manuell reproduziere. Immerhin ist es manuell nicht so exakt und wird daher gerne als Fälschung angesehen. Anders bei der technischen Reproduzierbarkeit: Das bloße und schnelle Kopieren einer exakten Kopie, lässt die Geschichte des Bildes zurück. Die Autorität geht in der Technischen aber noch weiter verloren und bekommt einen ganz eigene Charakter. Wenn ein berühmtes Bild beispielsweise fotografiert wurde, so kann ich mit meinem Objektiv und der Linse bestimmte Bereiche des Bildes in den Fokus stellen und Details aufnehmen. Der Künstler selbst sieht sein Bild als Gesamt-Kunstwerk – bei der Reproduzierbarkeit geht der Schritt jedoch weiter und geht in Richtung »Eigenwerk«. Diese Art mag den Bestand des Kunsterwerkes zwar unberührt lassen, aber dieses »Hier und Jetzt«, der jetzige Zeitpunkt, die Geschichte… die geht dabei verloren.</p>
<p>Jedes Kunstwerk hat seine Geschichte, jedoch sollten wir uns vielmehr mit dem Begriff »Aura« beschäftigen. Es beschreibt exakt den Geist, das Feuer, dass beim Zeichnen und Gestalten entfacht wird. Der Ursprung und somit die Echtheit verliert die technische Reproduzierbarkeit auf voller Länge. Die Tradition wird aufgelöst, da sich das Medium beim technischen Reproduzieren ändert. Aber wie im letzten Abschnitt erwähnt, wir das Reproduzierte in ihrer Art auch aktualisiert, zum Beispiel, wenn lediglich ein Detail aufgegriffen wird.</p>
<h2>Kapitel 3: Sinneswahrnehmung</h2>
<p>Mit dem dritten Kapitel des Aufsatzes, wird die Aura noch weiter thematisiert und erklärt. An dieser Stelle zitiere ich aus Seite 479 heraus:</p>
<blockquote><p>»An einem Sommernachmittag ruhend einem Gebirgszug am Horizont oder einem Zweig folgen, der seinen Schatten auf den Ruhenden wirft – das heißt die Aura dieser Berge, dieses Zweiges atmen.«</p></blockquote>
<p>Das ist der Punkt, den wir vorhin bereits angeschnitten haben. Stellt euch die Szenerie einfach mal bildlich vor, wie ihr selbst an so einem Sommernachmittag diesen Blick habt. Ihr spürt die Wärme der Sonne, der frische Duft von Gräsern. Außerdem seht ihr wunderschöne Schattenspiele, die die Sonne möglich macht. Wenn ihr das vor euren Augen habt, fühlt ihr etwas und spürt die Aura des Momentes. Anders ist es bei etwas Reproduziertem, zum Beispiel ein Foto. Ihr werdet beim Betrachten eines Fotos niemals diese Aura zu spüren bekommen. So hat sich unsere Sinneswahrnehmung mit der Zeit einfach drastisch geändert. Während wir uns damals noch die großen Bilder im Museen anschauten, so reicht heute ein Blick ins Internet. Aber wie Aura fällt an dieser Stelle komplett aus.<br />
Der Verfall der Aura beruht auf einen Umstand von uns Menschen, weil wir den Drang haben, Momente festzuhalten, um sie nie wieder zu vergessen. »Die Dinge sich räumlich uns menschlich &#8216;näherzubringen&#8217;« ist der Schlüsselsatz zu diesem Phänomen. Wir haben das Bedürfnis Momente für die Zukunft festzuhalten oder Momente noch näher und detaillierter zu betrachten, indem wir beispielsweise beim Fotografieren an Details zoomen und uns das in der Reproduktion anschauen.  Neben der Aura, die dabei verloren geht, ist auch die Einmaligkeit nicht mehr vorhanden.</p>
<h2>Kapitel 4: Tradition und Rituale</h2>
<p>Die Einzigartigkeit hängt nicht nur von dem jeweiligen Moment ab, an dem das Kunstwerk gezeichnet oder gesehen wurde (Natur). Es ist auch ein Teil der Tradition, die es verkörpert und dadurch auch lebendig macht. Ein sehr schönes Beispiel wird hier mit der Venusstatue dargestellt: Die Griechen vergöttern sie als Göttin der Liebe, des Erlangens, der Lust. Bei den mittelalterlichen Klerikern ist sie dagegen als unheilvolle Abgott bekannt. Auch wenn es für die Kulturen zwei verschiedene Bedeutungen waren: Sie hatte ihre eigene Tradition, ihre eigene Aura und Einzigartigkeit, sie sie versprühte. So sind die ältesten Kunstwerke mit dieser Aura »gesegnet«, da sie im Dienste eines Rituals entstanden sind und so zur Tradition beitragen. Es ist an dem Beispiel »Weihnachten« greifbarer. Weihnachtsmänner werden jedes Jahr neu reproduziert, egal ob als Figuren, Schokolade oder sonst was. Trotzdem ist die Tradition und deren Aura am Heiligen Abend so stark, dass ihre Einzigartigkeit nicht verloren geht. Kunstwerke, deren Teil ein Ritual beisteht, verlieren niemals ihre Aura, so oft sie auch reproduziert werden. Doch der einzigartige Wert der Aura bleibt lediglich im Ritual, wo das Kunstwerk seinen ersten gebrauch machte.</p>
<p>So langsam geht die Tradition aber flöten, nach dem Anbruch des Sozialismus. Parallel zu diesem Anbruch wurde die Fotografie revolutioniert und das Reproduzieren wurde stark vereinfacht (auch dazu hatten wir bereits vorhin einen kurzen Anriss). Die Kunst verlor so nach und nach ihre Tradition und Aura, sodass sie mit der Lehre vom »l’art pour l’art« reagierte. Diese Kunstform beschreibt einfach »Die Kunst für die Kunst«. Das bedeutet lediglich, dass das reproduzierte Kunstwerk immer stärker einer Reproduktion eines auf Reproduzierbarkeit angelegten Kunstwerks hinarbeitet und angelehnt ist. Also, wenn ich Kunst erschaffe, so weiß ich schon im Hinterkopf, dass es für die Reproduzierbarkeit gedacht ist. Die Fotografie löste somit selbst alte Traditionen völlig ab. Denn wenn ich Abzüge meiner Kamera erstellen lasse, kann ich mir die Frage zum ersten und echten Abzug sparen.</p>
<h2>Kapitel 5: Die Ausstellbarkeit</h2>
<p>Wir sprechen von Kunstwerken, die ihre Aura durch das technische Reproduzieren verlieren. Aber diese Aura kann nur ein einziger Mensch in dieser einzigartigen Form aufnehmen. Kunstwerke sind aber nicht dafür gedacht, sie zu erschaffen und dann wegzusperren. Viel eher ist es etwas Massentaugliches, das andere Menschen bewundern oder auch verachten können. Die technische Reproduzierbarkeit, in erster Linie die Fotografie sowie der Film, bringen Kunstwerke in die ganze Welt. Wenn ich mir eine gewisse Götterstatue anschauen wollte, so musste ich eine sehr große Strecke zurücklegen, um es in einem Tempel, Museum oder sonst wo, anzusehen. Die technische Reproduzierbarkeit bringt das Kunstwerk auf einen Nenner, beispielsweise in Form eines Bildes auf Papier, sodass jeder den Zugriff auf dieses Kunstwerk hat. Auch wenn hier die Aura fehlt, die Größe, die das Kunstwerk erst ausmacht, so hat die technische Reproduzierbarkeit auch ihre positiven Aspekte an sich. Das Kunstwerk kann so an viele Menschen weitergegeben und gezeigt werden. Ist das in der heutigen Zeit nicht das, was wir alle wollen? Kein Mensch spricht heute von irgendeiner Aura in der Werbung. Viel eher konsumieren wir sie und werden auf neuartige Produkte heißgemacht. Die Frage ist nur, inwiefern Werbung ein Kunstwerk ist?! Vielleicht lehne ich mich hier gerade etwas zu weit aus dem Fenster und schweife ab… aber denkt mal darüber nach!</p>
<h2>Kapitel 6: Ausstellungswert erreicht neuen Höhepunkt</h2>
<p>Durch die Reproduzierbarkeit wird der Ausstellungswert eine immer größere Rolle spielen. Die Kultwerte werden förmlich verdrängt, da die Aura immer mehr an Bedeutung verliert. Dennoch ist der Kultwert in der Fotografie vorhanden, nämlich in Portraits! Hier verschanzt sich die Aura und übergibt den Menschen einen Teil davon, auch wenn die wahre Aura für immer verschlossen bleibt, da der jeweilige Moment in der jetzigen Form nicht festgehalten werden kann. Lediglich ein Teil des Momentes bleibt für die Ewigkeit bestehen. So spüren beispielsweise Menschen etwas Besonderes, wenn sie Familie und Verwandte sehen, sie empfinden Liebe, Freude. Das kennen wir auch von uns: Wenn wir ein Bild von unseren Freunden festhalten, die wir eine zeit lang nicht gesehen haben, so halten wir diesen Moment fest und empfinden Freude, wenn wir das Bild betrachten. Das ist ein Teil der Aura. Die komplette Aura ist aber nicht der Moment, sondern die gesamte Zeit, in der man diesen Moment erlebt hat.<br />
Dass der Ausstellungswert eine immer größer werdende Bedeutung erlangt, beweist der Künstler Atget, der die Pariser Straßen menschenleer ablichtete und präsentierte. Es wirkt nahezu wie ein Tatort, man möchte wissen wo die Bilder gemacht worden sind, was sich vielleicht hinter der nächsten Straßenecke verbirgt. Es verliert an der menschlichen Aura, gewinnt aber an der Massentauglichkeit; sie sind Beweisstücke damaliger Zeit, was eine große politische Bedeutung mit sich bringt. Bilder wie diese gewinnen an neuen Charakterzügen, die die Welt in dieser Form noch nicht gesehen hat. Außerdem ziehen sie einen in den Bann, da es etwas noch nie zuvor gesehenes ist. Leere Straßen in Paris? Nahezu unmöglich!</p>
<h2>Kapitel 7: Gehört die Fotografie zur Kunst?</h2>
<p>Beginnen wir das Kapitel mit einem Zitat, Seite 486 des Aufsatzes:</p>
<p>»Hatte man vordem vielen vergeblichen Scharfsinn an die Entscheidung der Frage gewandt, ob die Photographie eine Kunst sei – ohne die Vorfrage sich gestellt zu haben: ob nicht durch die Erfindung der Photographie der Gesamtcharakter der Kunst sich verändert habe – so übernahmen die Filmtheoretiker bald die entsprechende voreilige Fragestellung.« Vergleichen wir die Fotografie mit der Kunst, so fehlt die Aura. Fotografie ist immer etwas Reproduziertes, nie etwas Eigenständiges, nie etwas Neues. Ohne ein Gegenüber, kann es kein Foto geben. Weil diese Aura fehlt, wurde die Fotografie nie als Kunst bezeichnest. Doch wie im Zitat schon hervorgeht, sollte man sich die Frage stellen, ob die Fotografie nicht die Kunst viel eher unterstützt bzw. sie verändert hat. Um die Aura schert sich heute keiner mehr – der geniale Punkt ist dabei das Ausstellen dieser Kunstwerke, was durch die Technik stark vereinfacht wurde.<br />
Es fehlte an Ästhetik. Die Fotografie und der Film wurden nicht als Kulturerbe angesehen, nicht als etwas, das diesen Kult rübergebracht hatte. Es war vielmehr eine Massenbewegung, eine Massenproduktion, da beispielsweise im Film eine Verkettung von Bildern herrscht. Wo bleibt hier die Ästhetik, wenn ich keinen Moment direkt festhalte? Der Film hat seine Möglichkeiten noch nicht erfasst, wusste sich nicht neu zu präsentieren. Stattdessen war eine ein sterile Kopie von Geschehnissen wie Straßen, Bahnhöfen, Autos und mehr.</p>
<h2>Kapitel 8: Die Aura an den Betrachter senden</h2>
<p>Der Film hat das große Problem, dass er von einer Apparatur aus gezeigt wird. Stellen wir uns doch nur mal ein Theaterstück vor. Die Personen, die da spielen, spielen alles in »Echtzeit«, also live und können auf die Emotionen der Zuschauer besser eingehen. Der Zuschauer selbst kann sich mit dem Theaterstück leichter identifizieren, da er reale Personen vor Sicht hat. Er kann sie besser sehen, kann ihre Mimik und Körperhaltung besser deuten. Die Aura des Stückes wird übertragen. Der Film kann das nicht: Seine Aufgabe ist es, die Emotionen über eine Apparatur, ein Abspielgerät so gut wie möglich rüberzubringen, um Emotionen zu wecken. Es besteht keinerlei Verbindung zu den Menschen, die in diesem Stück eine Rolle spielen, da sie nicht greifbar und in dieser Situation nicht real sind. Um eine Verbindung herstellen zu können, muss sich der Betrachter selbst mit der Apparatur einfühlen und ein gewisses Gespür für die Emotionen zu bekommen. Der Film hat seine Aura daher stark verloren bzw. besaß nie wirklich eine.<br />
Die Kunst ist also, die Schauspieler so gut in Szene zu setzen, dass sich der Betrachter mit ihnen gleichstellen und in Verbindung setzen kann. Sieht der Betrachter sich selbst in diesem Film, kann er Emotionen leichter erfassen und spürt regelrecht eine gewisse Aura.</p>
<p>Tiefer möchte ich an dieser Stelle des Aufsatzes »Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit« von Walter Benjamin nicht gehen. Allein die ersten Kapitel zeigen bereits, wie stark sich die technische Reproduzierbarkeit in der Kunst durchgesetzt hat. Zwar hat sie an der Aura verloren, doch gewinnt sie an der Ausstellungs- und Vervielfältigungs-Kraft!</p>
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		</item>
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		<title>Das Visualisieren von Informationen auf der Ebene</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 18:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interface (Design)]]></category>
		<category><![CDATA[Bertin]]></category>
		<category><![CDATA[Imposition]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Variablen]]></category>
		<category><![CDATA[visualisieren]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einer zweidimensionaler Ebene]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4143" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/bertin-visualisierung-informationen-grenze-ebene.png" rel="lightbox[4142]"><img class=" wp-image-4143" title="Visualisierung auf der 2D-Ebene" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/bertin-visualisierung-informationen-grenze-ebene.png" alt="Visualisierung auf der zweidimensionalen Ebene (Bertin)" width="230" height="137" /></a><p class="wp-caption-text">Richtiges Visualisieren auf der Ebene</p></div>
<p>Um Informationen wie Zahlen, Daten und Fakten auf einer Ebene zu visualisieren, spielt <strong>die Auseinandersetzung</strong> mit den richten visuellen Variablen und der Einsatz der exakten Imposition eine wichtige Rolle. Der Nutzer muss sofort erkennen können, worum es geht. Aber was bedeutet das alles genau und worauf ist <strong>bei der Visualisierung</strong> zu achten?<span id="more-4142"></span></p>
<p>In diesem Artikel möchte ich das Basis-Wissen im Themengebiet »Interface Design« etwas näher beleuchten und erklären. Dabei stütze ich mich an den Aufschrieben von <a title="Jacques Bertin Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Bertin" target="_blank">Jacques Bertin,</a> ein bedeutender französischer Kartograph, der sich unter anderem mit der <strong>grafischen Theorie</strong> befasste. Beginnen möchte ich an dieser Stelle mit der Abgrenzung des grafischen Systems. Hier wird wirklich an der Wurzel gepackt und erklärt. Im folgenden werdet ihr euch sicherlich fragen, wieso ich eine solche kinderleichte Sache erkläre. Jedoch werdet ihr schnell merken, dass dieses Basis-Wissen ein guter Stützpunkt ist, um sich die nachfolgenden Erklärungen besser einzuprägen und zu verstehen.<br />
Wenn wir Daten visualisieren wollen, verwenden wir <strong>verschiedene Arten von Impositionen</strong> wie zum Beispiel ein normal Balkendiagramm oder eine Karte. Hier verstehen wir oftmals anhand weniger Parameter, wie eine Grafik zu lesen ist und können anhand der Informationen zu neuen Erkenntnissen kommen, ganz egal aus welchem Themengebiet es sich dabei handelt. Aber um etwas zu visualisieren, benötigen wir erst eine Fläche wie Papier, also eine so genannte Ebene. Stellen wir uns mal vor, diese Ebene ist ein Blatt Papier in der Größe Din A4. Dieses Papier ist unsere Ebene, auf der Informationen visualisiert werden, außerdem ist es eine <em>Abgrenzung zum grafischen System.</em> Warum? Ganz einfach, weil ich nicht über das Blatt hinaus zeichnen bzw. gestalten kann. Jede Informationen wird auf einer Ebene festgehalten, dabei ist es wichtig, die Grenze zu beachten und sie richtig zu nutzen. Was es damit genau auf sich hat, erfahren wir dann etwas später.</p>
<p>Was genau verstehen wir unter einer Ebene? Als Ebene verstehen wir das,</p>
<ul>
<li>was in irgendeiner Form dargestellt oder gedruckt werden kann.</li>
<li>was mit einem Blick erfassbar ist.</li>
<li>was eine normale Entfernung beim Lesen gewährleistet (Lesegröße).</li>
<li>was unter normalen und gleichmäßigen Lichtverhältnissen erfassbar ist.</li>
<li>was keine Bewegbilder wie Vexierbilder oder plastische Bilder beinhaltet</li>
</ul>
<p>Super, jetzt ist klar, was eine Ebene ist und das diese auch Grenzen besitzt. Gehen wir also direkt weiter und kommen zum nächsten Schritt: Flecken! Als Flecken bezeichnen wir Elemente, die a<strong>uf der Ebene innerhalb der Grenze gesetzt</strong> wird. Zeichnet ihr beispielsweise einen schwarzen Kreis auf euer Blatt Papier, so ist das ein Fleck! Euch stehen zur <a title="User Interface benutzerfreundlich gestalten" href="http://tex-block.de/interface-design/das-interface-benutzerfreundlich-fuer-user-gestalten/3914/">Visualisierung von Informationen</a> exakt 6 verschiedene Arten zu Auswahl, die so genannten visuellen Variablen:</p>
<p><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/visuelle-variablen-interface-design-visualisierung.png" rel="lightbox[4142]"><img class="alignnone  wp-image-4150" title="Visuelle Variablen nach Bertin" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/visuelle-variablen-interface-design-visualisierung.png" alt="Die visuellen Variablen in Interface Design" width="520" height="499" /></a></p>
<h2>Visuelle Variablen</h2>
<p>Diese acht Komponenten kann der Gestalter verwenden, um die Visualisierung von Informationen zu verdeutlichen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass jede visuelle Variable ihre <strong>eigene bedeutungstragende Eigenschaften</strong> und eine besondere Aussagekraft besitzt. Möchtet ihr etwas mit »Richtung« darstellen, könnt ihr diese Komponente nicht mit der Farbe ersetzen. Schauen wir uns doch als Beispiel mal das Logo der Deutschen Bank an. Es besitzt einen blauen Rahmen sowie eine Diagonale, die von links unten nach rechts oben verläuft. Was soll diese Schräge überhaupt suggerieren? Es bezeichnet eine aufsteigende Gerade, die für einen Aufschwung, für Steigung und Erfolg sorgt. Könnte man die aufsteigende Gerade, also die »Richtung« durch Farbe ändern? Einfach die blaue Schräge entfernen und den blauen Rahmen stattdessen mit roter Farbe füllen? Immerhin steht Rot doch für Dynamik, Schnelligkeit… aber auch für Wut, Liebe, Aggressionen… vielleicht doch nicht passend?! Versteht ihr was ich meine – es kommt ganz auf den <strong>Effekt und die Bedeutung der visuellen Variable</strong> an! Verkünstelt euch nicht und haltet euch lieber an der Norm!</p>
<p>Woraus bestehen visuelle Variablen denn überhaupt? Im Grunde genommen sind es Implantationen, aus denen die 6 Variablen mehr oder weniger hervorgehen. Als Implantation bezeichnen wir drei Bedeutungen, die einen Fleck auf einer Ebene sichtbar machen: Punkt, Linie, Fläche. An dieser Stelle möchte ich euch den Artikel <a title="DIe Grundlagen der Gestaltung" href="http://tex-block.de/theorie/die-grundlagen-der-gestaltung-punkt-linie-flaeche/1082/">»Die Grundlagen der Gestaltung«</a> ans Herz legen. Hier findet ihr viele interessante Informationen zu diesen drei Implantationen! Einen kurzen Exkurs möchte ich zu diesem Punkt dennoch geben und zitiere Bertin an dieser Stelle:</p>
<blockquote><p>»Auf einer Linie kann man einen Punkt oder einen Linienabschnitt, in der Ebene einen Punkt, eine Linie oder eine Fläche betrachten«</p></blockquote>
<p>Wer diesen Satz nicht verstanden hat, wird alles Weitere auch nicht verstehen können. Wenn ihr eine Linie zeichnet, habt ihr auf dieser Linie jederzeit Platz, einen Punkt hinzuzufügen, dabei spielt der Durchmesser keine Rolle. Eine Fläche würde kein Platz finden, da eure Ebene in diesem Fall lediglich die Linie ist. In der Fläche dagegen habt ihr Platz für jede Implantation, weil es die Ebene aufgrund ihrer Größe zulässt.  Das ist ein allgemeiner, aber dennoch wichtiger Punkt zur Wahrnehmung der visuellen Variablen und somit zur Information.<br />
Beispiele für einzelne Bereiche würden so aussehen: Werden Punkte zur Visualisierung verwendet, zum Beispiel gezeichnete Flußeinmündungen, Straßenkreuzungen oder Waldecken, so sprechen wir von punkthafter Implantation. Eine linienhafte Implantation erreichen wir bei Uferlinien, Hausbegrenzungen, Staatsgrenzen, … und eine flächenhafte Implantation bei Seen, Inseln, Erdteilen und mehr! Wie ihr sehen könnt, sind die drei Faktoren (Punkt, Linie, Fläche), ein Teil, der zu den sechs visuellen Variablen gehören und Informationen besser beschreiben und darlegen.</p>
<h2>Die homogene Ebene</h2>
<p>Kommen wir nun zurück zur Ebene und halten folgendes fest: Die Ebene ist homogen und stets stetig. Jegliche Veränderungen irritieren den Betrachter ungemein und lassen die Visualisierung von Informationen verblassen. Dazu folgendes Beispiel:</p>
<p><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/homogene-ebene-information-visualisierung.png" rel="lightbox[4142]"><img class="alignnone size-full wp-image-4151" title="Homogene Flächen auf der Ebene" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/homogene-ebene-information-visualisierung.png" alt="Das Visualisieren von homogenen Flächen" width="471" height="586" /></a></p>
<p>Auf dem ersten Bild erkennen wir, dass ein Ausschnitt der Karte fehlt, dafür aber rechts vergrößert angezeigt wird. Klar verständlich, aber die Ebene ist nicht mehr homogen, da wir trotzdem erwarten, an dieser Stelle etwas zu sehen. Wäre die Karte nun interaktiv und wir könnten das weiße Quadrat bewegen, um gewisse Stellen vergrößert abzubilden, so würde uns die Information auf der Karte immer fehlen. Das Problem wird <em>mit einem Kontrast bzw. Muster nicht gelöst.</em> Zwar wird hier besser verdeutlicht, wo wir uns gerade befinden, aber dennoch ist die Abbildung nicht vorhanden und wird stattdessen ignoriert. Die dritte und letzte Abbildung ist dagegen<strong> das perfekte Beispiel,</strong> wie es sich eigentlich gehört und aussehen sollte: Der Betrachter sieht sofort, wo er sich gerade aufhält und kann außerdem die Menge auf der Karte sehen sowie abschätzen – prima!</p>
<p>Gehen wir einen Schritt weiter: Die Gliederungsstufen der Ebene. Die Gliederungsstufen werden durch visuelle Variablen, die sich auf der Ebene befinden, erst wahrnehmbar und besitzen verschiedene Bedeutungen. Fangen wir auch hier mit einem einfachen Beispiel an:</p>
<p><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/gliederungsstufen-ebene-informations-visualisierung.png" rel="lightbox[4142]"><img class="alignnone  wp-image-4152" title="Gliederungsstufen auf der Ebene" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/gliederungsstufen-ebene-informations-visualisierung.png" alt="Die Gliederungsstufen bei der Visualisierung von Informationen" width="504" height="210" /></a></p>
<p>Auf dem Bild seht ihr in der ersten Zeile Kreise in fünf verschiedenen Helligkeitswerten. Darunter eine völlig freie Aneinanderreihung verschiedenster Formen. Das was ihr hier gerade seht sind geordnete Variablen. Warum? Ganz einfach, ihr als Betrachter würdet jetzt <strong>assoziativ die Kreise in der ersten Zeile ordnen,</strong> zum Beispiel in »12345« oder in »ABCDE« oder auch umgekehrt. Wie genau spielt keine Rolle, aber ihr würdet es spontan tun! Anders kann es bei den Formen sein, hier werdet ihr nicht sofort von links nach rechts zählen. Die Formen der zweiten Reihe würden eher assoziativ sein (dazu gleich mehr) und nicht geordnet, da ein Quadrat für jeden Menschen eine <em>andere Bedeutung und eventuell sogar eine andere Rangordnung</em> besitzt. Insgesamt existieren vier verschiedene Arten der Gliederungsstufe für visuelle Variablen:</p>
<p><em>Variable ist Selektiv:</em><br />
Variablen gehören in diesem Bereich zu einer Art »Familie« und isolieren jegliche Beziehungen, zum Beispiel rote mit grüne Zeichen, helle mit dunkle Zeichen, …</p>
<p><em>Variable ist Geordnet:</em><br />
Die variablen besitzen eine  Mittelwert, der zwischen zwei anderen visuellen Variablen eingeordnet werden kann. Beispiele wäre das Mittelglied zwischen Schwarz und Weiß oder Klein und Groß.</p>
<p><em>Variable ist Assoziativ:</em><br />
Das sind Variablen, dessen Beziehungen erfassbar sind und dem Betrachter spontan einfallen. Beispielsweise Quadrate, Dreiecke und Kreise, die den gleichen Flächeninhalt haben.</p>
<p><em>Variable ist Quantitativ:</em><br />
Das sind Variablen, die Verhältnisse verdeutlichen, dabei hat die visuelle Wahrnehmung nichts mit der genauen Messung der Länge zu tun! So kann zum Beispiel eine Länge das Dreifache einer anderen Länge sein – einzig als persönliche Wahrnehmung.</p>
<h2>Die Impositionen</h2>
<p>Kommen wir nun zum letzten entscheidenden Punkt zu diesem Thema: Die Impositionen (nicht zu verwechseln mit den Implantationen). Als eine Imposition bezeichnen wir visuelle Mittel wie Diagramme, Netze, Karten und Symbole, die die <a title="Ungelöste Probleme bei der Visualisierung von Informationen" href="http://tex-block.de/interface-design/ungeloeste-probleme-der-informations-visualisierung/2161/">Informationen visualisieren.</a> Der bekannteste und am häufigsten verwendete Vertreter ist dabei das gute alte Diagramm. Alles was wir dazu benötigen sind zwei Komponente, die wir zum einen für die X- sowie für die Y-Achse benötigen. Oftmals sieht man solche Diagramme an der Börse.<br />
Eine weitere Imposition sind Netze, die oftmals in einem Kreis ausgelegt sind. Der Clou an dieser Sache ist, dass die<em> Verhältnisse zwischen einzelnen Punkten</em> sehr einfach zu visualisieren ist, da in einem Kreis von jedem Punkt aus eine Linie zum Nächsten gezeichnet werden kann. Hier sollte man lediglich darauf achten, so wenig Überschneidungen wie möglich zu bekommen, andernfalls könnte es etwas unlesbar und undeutlich werden. Tipp: Lieber die Positionen einzelner Punkte wechseln, um <strong>Verwirrung zu vermeiden.</strong><br />
Karten haben eine ähnliche Funktion wie Netze, entsprechen aber häufig der Lage auf der Erdoberfläche und sind fast ausschließlich auf Karten zu sehen (daher auch der Name). Durch einfache Implantationen wie der Linie, können <em>Verhältnisse sehr einfach und eindeutig gekennzeichnet</em> werden. Beispielsweise ein Busfahrplan, der die Route visualisiert!<br />
Die letzte Imposition ist das Symbol! Banales Beispiel: Ihr seid im Starßenverkehrt unterwegs und seht plötzlich ein großes Schild, auf dem ein Diagramm abgebildet ist. Anhand des Diagramms sollt ihr auf dem ersten Blick erkennen, die schnell auf dieser Straße gefahren wird. Absurde Vorstellung oder? Für solche Zwecke werden Symbole, auch als Piktogramme bekannt, verwendet. Wenn Informationen schnell und eindeutig mit Symbolen erklärt werden können, muss kein Diagramm oder eine andere Imposition verwendet werden. »Keep it simple« heißt das Stichwort!</p>
<p>Zum Schluss noch eine interessante Grafik zu Impositions-Typen in Verhältnis zu Impositions-Gruppen. Hier seht ihr, welche Möglichkeiten und Wege euch zur <strong>Visualisierung von Informationen</strong> offen stehen.</p>
<p><a href="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/impositions-typen-gruppen-information-visualisierung.png" rel="lightbox[4142]"><img class="alignnone  wp-image-4154" title="Impositions-Typen und Gruppen von Bertin" src="http://tex-block.de/wp-content/uploads/2012/04/impositions-typen-gruppen-information-visualisierung.png" alt="Die Impositions-Typen und Gruppen beim Visualisieren von Informationen" width="517" height="451" /></a></p>
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